Energie & Umwelt

Städte nicht effizienter beim CO2-Ausstoß als Landregionen

Entgegen dem weit verbreiteten Glauben, dass dichte, urbanisierte Bereiche weniger CO2 ausstoßen als ländliche Bereiche mit geringerer Dichte, haben finnische Forscher in einer Studie herausgefunden, dass dies nicht der Fall ist. Das Ergebnis war die Erkenntnis, dass Bewohner von Städten einen mindestens genau so großen CO2-Fußabdruck besitzen als Menschen die auf dem Land leben. Es sei nicht wichtig, wo ein Mensch wohnt sondern wie er lebt. „Je höher die Wohndichte, desto höher sind in der Regel die Ausstöße einer Region“, schildert Studienleiter Jukka Heinonen. Einnahmen und Konsumverhalten übten den größten Einfluss auf den Ausstoß von Kohlendioxid aus. Vor allem die Art und Weise des Wohnens und dessen Energieverbrauch sind ausschlaggebende Faktoren. Der erhöhte CO2-Aufwand des Gütertransports für ländliche Gemeinden stellt sich dagegen als weniger bedeutsam heraus. Wegen dem konstanten Wachsen der Städte wird es in Zukunft immer bedeutsamer werden, ihre ökologische und energietechnische Effizienz zu erhöhen.

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