Energie & Umwelt

Städtische Baumarten wegen Klimawandel gefährdet

Linde, Ulme und Eiche sind drei der acht gängigen heimischen Baumarten in deutschen Städten. Sie machen 80% der städtischen Grünanlagen aus. Jedoch sind die Bäume in ihrer urbanen Umgebung viel Stress und Belastung ausgesetzt. Unter anderem machen ihnen die Wärmestrahlung von Asphaltflächen oder Häusern, Abgase, Streusalz und Hundefäkalien stark zu schaffen und die Bäume stoßen an ihre Grenzen. Der Klimawandel, vor allem das häufigere Aufkommen von Hitze- und Trockenphasen, macht die geschwächten Bäume derweil noch anfälliger für Krankheiten, Pilze oder Schädlinge. In den nächsten Jahrzehnten würden deshalb die städtischen Bäume von unseren Straßen verschwinden. Seit geraumer Zeit suchen die Städte bereits nach alternativen Baumarten, die robuster als Linde und Co. sind und dem täglichen Stress eines Lebens in der Stadt standhalten können. Vor allem Baumarten, die in ihrer natürlichen Umgebung von Haus aus heißen Sommern und frostigen Wintern ausgesetzt sind, wie beispielsweise das südosteuropäischen Mittelmeergebiet und der nördliche Iran, sind im Gespräch. Auch Arten aus China erfreuen sich unter den Stadtgärtnern wachsender Beliebtheit.

Mehr Informationen zu dem Thema finden sie hier.

 

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