Wirtschaft

Start-ups und Business-Angels besser fördern

Der aus prominenten Persönlichkeiten der deutschen Wissenschaft und Wirtschaft zusammengesetzte „Innovationsdialog“ fordert eine bessere finanzielle Unterstützung von Start-ups. Junge, innovative Unternehmer haben oft massive Schwierigkeiten, genügend Geld für den ersten Schritt auf den Markt einzusammeln. Je forschungsintensiver ein junges Unternehmen ist, desto mehr ist es auf Wagniskapital und öffentliche Hilfe angewiesen, weil die hohen Kosten weniger mit Krediten gedeckt werden können. Insgesamt sei das Gründungsgeschehen in Deutschland im internationalen Vergleich schwach – und zudem seit Mitte der 1990er Jahre rückläufig. Die gesetzlichen Rahmenbedingungen müssten daher angepasst werden, um den Markt für Wagniskapital zu beflügeln. Der internationale Vergleich: In Israel ist beispielsweise das Angebot an Wagniskapital gemessen am Bruttoinlandsprodukt 18 mal so hoch, in Großbritannien 12 mal und in den USA gibt es 20 mal mehr Business-Angels pro eine Million Einwohner als in Deutschland. Eine Möglichkeit wäre, solche Investitionen gegenüber den (spekulativen) Anlagen auf dem Aktienmarkt steuerlich zu begünstigen.
 

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