Wirtschaft

Startup-Erfolg: Eine Frage des Namens?

Das eine Startup feiert Erfolge, das andere verschwindet genauso schnell wie es sich gegründet hat. Woran liegt es? An der fehlenden Geduld der Investoren? Einer fehlerhaften Unternehmensstrategie? Oder ist der Grund viel banaler?

Von der Garage ins Business und wieder zurück

Globale Kohlendioxid-Emissionen auf neuem Höchststand, Startup
Mit einem Startup durchstarten. Davon träumen viele. Aber Vorsicht: sonst folgt schnell die Bruchlandung! (Bild: Zoschke / pixelio.de)

Google, Facebook, Twitter … gerade das zur Omnipräsenz mutierte Internet hat ein Startup nach dem nächsten hervorgebracht, das mit seinen unternehmerischen Erfolgen Wirtschaftsgeschichte schrieb beziehungsweise immer nocht schreibt. Ebenso sind in just diesem Internet Firmen so schnell in den tiefen Weiten versunken wie sie daraus empor gekommen sind. Von der Idee, die in einer Garage ihre Umsetzung fand in die Buisness-Welt und wieder zurück. Eine traurige Karriere, die sich kein Unternehmer für sein Startup wünscht.

Der Name machts – oder doch nicht?

Es gibt inwzwischen wohl noch kaum jemanden auf der Welt, den der Name Mark Zuckerberg nicht geläufig wäre. Der Mitbegründer des zurzeit wohl erfolgreichsten sozialen Netzwerks der Welt wurde mit diesem reicher, als so manches Land in bestimmten Regionen der Welt. Aber wer kennt Ehssan Dariani oder Dennis Bemmann? Die beiden gehören ebenfalls zu den Web 2.0-Pionieren. Sie gründeten einst StudiVZ, welches zumindest im deutschsprachigen Raum seinem US-amerikanischen Pendant eine Weile Paroli bieten konnte. Mittlerweile ist dieses Netzwerk, ähnlich wie andere Facebook-Konkurrenten, aus dem Fokus der breiten Öffentlichkeit verschwunden. Sind Namen wie MySpace, Lokalisten oder wer-kennt-wen.de einfach nicht sexy genug für die knallharte Business-Welt? Klar, der Name ist ein wichtiger Schritt auf dem Weg zur perfekten Marke, aber nicht der wichtigste.

Ein Startup und die damit verbundene Erwartung

Wer sich an die Unternehmensgrüdung wagt, will unter anderem eines: Geld verdienen! Das ist weder ilegitim noch unmoralisch. Schließlich haben die Menschen, die hinter einem Startup stehen, eine Familie zu ernähren. Zudem schaffen sie mit ihrer Idee Arbeitsplätze. Das ist aber kein Grund mit zu hohen Erwartungen an sein Projekt zu gehen. Nur die wenigstens Startups schaffen es ins Big Business. Bleiben Sie also realistisch, wenn Sie den Schritt in die Selbstständigkeit wagen.

Ob Finanzen oder Strategien: Kein Business ohne Plan

Ideen, die Grundlage für eine Unternehmensgrüdung darstellten, hatten oft mehrere Urheber. Zum Beispiel das Telefon. Aber nur wenige haben damit Geld verdient. Warum? Weil sie einen Plan hatten, in welchem sie unter anderem folgende Fragen berücksichtigten:

  • Wie hoch ist der Finanzierungsbedarf?
  • Wer sind meine potenziellen Abnehmer?
  • Wie muss meine Marketingstrategie aussehen?

Diese Liste an Fragen deckt nur den Bruchteil dessen ab, was bei einem Startup alles zu bedenken ist. Und selbst wenn man alles beachtet, heißt das noch nicht, dass man Erfolg haben wird. Aber einer Sache kann man sich sicher sein: Auf den Namen allein, muss man sich nicht mehr verlassen.

Christoph Schroeder

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