Energie & Umwelt

Staubsauger hat 200-Mio.-Brand im schwedischen AKW Ringhals ausgelöst

Am 10. Mai war in dem schwedischen AKW Ringhals ein Brand ausgebrochen. Die Hintergründe wurden nun durch einen Bericht der Atomaufsichtsbehörde SSM bekannt: Vor einer Druckprüfung des Reaktorbehälters wurden ein Staubsauger und andere Plastikteile übersehen. Als der Druck erhöht wurde gab es bei dem Staubsauger einen Kurzschluss, er fing Feuer und setzte die herumliegenden Plastikgegenstände in Brand. Neben einem siebenmonatigen Ausfall der Stromproduktion des Reaktors 2 des AKW Ringhals, wurden voraussichtliche Kosten von mehr als 200 Millionen Euro verursacht. Das AKW steht aufgrund einer Pannenserie bereits seit 2009 unter „verschärfter Aufsicht“ der Strahlenschutzbehörde. Die SSM hat nun klargestellt, dass ihre Geduld mit dem Reaktorbetreiber Vattenfall begrenzt sei und erstmals mit dem Entzug der Betriebserlaubnis gedroht.

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