Energiepolitik

Steigende Strompreise machen den Vergleich zunehmend lohnenswert

In den vergangenen Wochen sorgte eine Expertenprognose in Bezug auf die Strompreisentwicklung für Aufregung bei den Endverbrauchern. Der anstehende Winter soll für Stromkunden einer der teuersten seit Jahrzehnten werden. Auslöser sind steigende Kosten für die Energieversorgung – und das obwohl der Strompreis an den Börsen aufgrund der Energiewende sinkt. Wer nicht auf die Politik warten möchte,  kann mit wenig Aufwand auch in diesem Bereich selbst für signifikante Kosteneinsparungen sorgen.

Fallende Strompreise – nur nicht für Verbraucher

Strom sparen durch Preisvergleich im Internet
Durch einen Vergleich Stromkosten in Höhe von bis zu 400 Euro sparen! (Bild: Petra Bork / pixelio.de)

Es mag zunächst paradox klingen, aber in Deutschland fallen die Strompreise – nur eben nicht für den Endverbraucher. Wie das Internationale Wirtschaftsforum Regenerative Energien (IWR) Anfang diesen Monats mitteilte, mussten im September 2013 für Grundlaststrom nur noch 4,17 Cent pro Kilowattstunde (kWh) bezahlt werden. Das ist ein Rückgang um 6,6 Prozent gegenüber dem Vorjahr (September 2012: 4,47 Cent/kWh). Die Ergebnisse basieren auf den Spotmarkt-Daten der Strombörse.

Das Problem: Der eben beschriebene Abwärtstrend bei den Strompreisen, der bereits seit 2011 anhält, reicht ausschließlich den Großabnehmern und der Industrie zum Vorteil. „Ein Konstruktionsfehler im EEG-Vermarktungsmechanismus führt dazu, dass […] die Verbraucher den steigenden Vorteil für die Großabnehmer [..] über einen stetig höheren Strompreis bezahlen“, so IWR-Direktor Dr. Norbert Allnoch.

Die Angaben des Statistischen Bundesamts scheinen die Aussagen Allnochs zu bestätigen. So sind seit 2008 für einen vier-Personen-Privathaushalt allein die Strompreise im Schnitt um 35 Prozent gestiegen. Das entsprechen Mehrkosten in Höhe von mehr als 300 Euro pro Jahr.

Tipp: Stromanbieter vergleichen

Die im Zuge Bundestagswahl 2013 verschobenen Mehrheitsverhältnisse im Parlament führen dazu, dass sich die Bildung einer neuen Regierung noch eine Weile hinzieht. Aus diesem Grund ist mit einer zeitnahen „Reparatur des Konstruktionsfehlers im EEG-Vermarktungsmechanismus“ nicht zu rechnen. Daher sollten Verbraucher über einen Stromanbieter Preisvergleich im Internet nachdenken. Dadurch lassen sich mit wenig Aufwand signifikante Kosteneinsparungen realisieren.

Auf Vergleichsportalen wie zum Beispiel  stromanbierterpreisvergleich.net können Verbraucher kostenlos und unverbindlich die Preise der in Ihrer Region verfügbaren Stromanbieter miteinander vergleichen und so bis zu 400 Euro pro Jahr sparen. Dabei gilt es allerdings verschiedene Dinge beachten. Aus diesem Grund hat das Portal einen kleinen Strom-FAQ zusammengefasst, um klarzustellen, worauf man als Endverbraucher achten sollte, um wirklich sparen zu können.


Christoph Schroeder

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