Energie & Umwelt

Studie: Kraft-Wärme-Kopplung steht bis 2018 europaweiter Aufschwung bevor

Zwischen 2014 und 2018 soll die Kraft-Wärme-Kopplung (KWK), trotz hoher Investitionskosten und der langen Amortisationszeiten, einen Aufschwung in Europa erleben. Darauf deuten Planungen, dass in den meisten europäischen Ländern die KWK-Kapazität mittels Bau von Kombikraftwerken erhöht werden soll. Nach einer aktuellen Studie erwirtschaftete der europäische Markt für Kraft-Wärme-Kopplung 2011 einen Umsatz von 548,1 Millionen Euro. Bis 2018 kalkuliert man einen Anstieg auf 674,3 Millionen Euro.

Investitionen in KWK können sich für Kraftwerke auszahlen, da Regierungen Förderboni für Unternehmen mit höherem KWK-Potenzial zur Verfügung stellen. Zudem ist KWK ein kosteneffizientes System, bei der die benötigten Technologien und das know-how marktweit verfügbar ist.

Daneben gibt es aber noch erheblichen Handlungsbedarf. So seien Reformen im Bereich von Politik, Steuern und Elektrizität sowie Handelsabkommen zur Unterstützung von Kraft-Wärme-Kopplung erforderlich. Zudem muss erwartet werden, dass der Markt durch Verzögerungen im Bereich der Zusammenschaltung teilweise zurückgeworfen wird.

(sm)

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