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Studie: Wirtschaft verliert jährlich über 10 Milliarden Euro

Über 10 Milliarden Euro gehen der deutschen Wirtschaft jedes Jahr durch Qualitäts- und Effizienzmängel in Softwareentwicklungsprojekten verloren. Dieser Meinung sind 41 % von insgesamt 80 Fach- und Führungskräften der IT-Branche. 47 % der Befragten vermuten einen wirtschaftlichen Schaden von über 1 Milliarde Euro. Die Experten wurden im Rahmen des Reports "Softwareentwicklung 2012" im Auftrag der Accso GmbH befragt. "Mängel in Qualität und Effizienz entstehen, sobald im Entwicklungsprozess individuelle Faktoren, wie etwa gegebene Infrastrukturen in Unternehmen, nicht berücksichtigt werden", ist Jürgen Artmann, Geschäftsführer der Accso GmbH, überzeugt. "Damit können die Softwareprojekte die Ansprüche der jeweiligen Branchen nicht erfüllen und der wirtschaftliche Schaden ist vorprogrammiert."

Für diese Inkompatibilität und damit für das letztendliche Scheitern der Entwicklungen machen die befragten IT-Experten vor allem die Komplexität der Softwareprojekte verantwortlich (21 %). Qualität und Effizienz würden außerdem unter einer ungenügenden Anforderungsanalyse (12 %), sowie unter ständig wechselnden Anforderungen leiden (14 %). Fehlende Fach- oder Branchenkenntnisse, Inkonsistenzen zwischen Architektur und Implementierung sowie mangelnde Tests machen jeweils 9 % der Befragten für Schwierigkeiten bei der Softwareentwicklung und für das letztendliche Scheitern in der Anwendung verantwortlich. 7 % sind der Meinung, dass verbesserte Softwareentwicklungsprojekte nur durch eine bessere Kommunikation zwischen Anbieter und Anwender entstehen können.
 

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