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Studie zur Anwenderfreundlichkeit von Software für KMU

Das Institut für Mittelstandsforschung der Universität Mannheim hat in Zusammenarbeit mit dem Lehrstuhl für Wirtschaftsinformatik IV der Universität Mannheim, der Fachhochschule Kaiserslautern und der Ergosign GmbH im Auftrag des Wirtschaftsministeriums eine Studie zur Anwenderfreundlichkeit (Usability) von Software für den Mittelstand herausgegeben. Demnach sind kleine und mittlere IT-Unternehmen, die hohen Wert auf die Gebrauchstauglichkeit der von ihnen entwickelten Software legen, erfolgreicher und haben zufriedenere Kunden als ihre Mitbewerber. BMWi-Staatssekretär Stefan Kapferer: „Die Studie zeigt: In unserer digitalen Welt wird benutzerfreundliche Software immer mehr zum Erfolgsfaktor für Softwarehersteller und -anwender.“

Die Studie „Gebrauchstauglichkeit von Anwendungssoftware als Wettbewerbsfaktor für kleine und mittlere Unternehmen“ wurde anlässlich des 7. World Usability Day am 10. November angefertigt. Rund 70% der Anwender beklagen, dass Software-Bedienprobleme ihre Produktivität mindern würden. Dies bedeutet auch, dass eine schwierige Bedienung die Anwendung von immer umfangreicheren Funktionen beeinträchtigt. Die Studie hat auch aufgezeigt, dass die Unternehmen, die eng mit ihren eigenen Kunden und mit Dienstleistern kooperieren, Produkte mit höherer Gebrauchstauglichkeit herstellen und somit zufriedenere Kunden besitzen und auch höhere Umsatzsteigerungen einfahren als ihre Mitbewerber.

Das BMWi greift die Ergebnisse der Studie auf und fördert mit der Initiative „Einfach intuitiv – Usability für den Mittelstand“ in den nächsten Jahren gezielt Verbundvorhaben von Wissenschaft und Praxis, um die Gebrauchstauglichkeit vor allem für kleine Unternehmen und für das Handwerk zu verbessern.

Die detaillierten Ergebnisse der Studie sowie nähere Informationen gibt es auf der Webseite des Forschungsprojekts „Usability in Germany“.

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