Wirtschaft

Sultanat Oman steigt mit 15% bei Hapag-Lloyd ein

TUI will sich von seinen 38,4 Prozent an der mit 6,2 Milliarden Euro Umsatz sechstgrößten Containerreederei der Welt trennen. Ein entsprechender Börsengang war im März jedoch vor dem Hintergrund der Unsicherheit an den Börsen wegen der Japankatastrophe und dem Libyeneinsatz verschoben worden. Nun gibt es eine überraschende Wende und statt eines Börsengangs soll es zum Verkauf an ausländische Investoren kommen. Das Staatsunternehmen Onyx Investments des Sultanats Oman hat 15 Prozent der Anteile übernommen. Zum Kaufpreis wurde Stillschweigen vereinbart. Angeblich werde derzeit auch mit einem chinesischen Interessenten, der Fluggesellschaft HNA, über weitere 15 Prozent verhandelt. Das strategisch günstig im Südosten der arabischen Halbinsel gelegene Oman (frühere Seehandelsmacht) werde viel Geld in den Ausbau seiner Häfen investieren, um damit in den Routenplan von Hapag-Lloyd aufgenommen zu werden.
 

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