Marketing

Susanne Latorur: „Wie taufe ich richtig?“ – Teil 2: Kreation von Markennamen: sachlich, emotional, exotisch

Susanne Latour
Susanne Latour: Spezialistin für Markennamen (© Bild: privat).

… aus unserer neuen, wöchentlichen Themenserie „Wie taufe ich richtig?“ Durch den passenden Namen mein Unternehmen zur erfolgreichen Marke machen der Autorin und Spezialistin für Markennamen Susanne Latour. Nach „Träume, Bilder, Emotionen: starke Markennamen“ folgt heute in Teil 2: „Kreation von Markennamen: sachlich, emotional, exotisch“

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Um in der Produktvielfalt sichtbar zu werden, sind originelle Bezeichnungen unerlässlich. Doch wie können neue Marken in der Fülle des Angebots überhaupt noch auffallen? Bei dieser Suche ist es hilfreich, über die langfristige Entwicklung der Namengebung genauso Bescheid zu wissen wie über die eher kurzlebigen Trends. Ob er sich daran orientieren will, muss jeder Markenentwickler für sich entscheiden.

Die Herkunft von Produktbezeichnungen

Als noch alle Möglichkeiten offenstanden, war der Eigenname des Erfinders, Gründers oder Herstellers die Quelle der Inspiration. Ferdinand PORSCHE, Robert BOSCH oder Julius MAGGI zeigten auf diese Weise Selbstbewusstsein. Erweiterte sich die Produktpalette, wurden die neuen Modelle nach einem individuellen System einfach durchnummeriert oder mit Buchstaben versehen. Zahlen und Kürzel erweisen sich allerdings nur als kurzfristige Lösungen, die übrigens nicht unbedingt vor internationalen Deutungsproblemen bewahren. So ist die 4 in Asien die Zahl des Todes. Und der Toyota MR2 klingt auf Französisch wie ein hässliches Schimpfwort.


Erfahren Sie auf Seite 2 mehr über aktuelle Trends im Naming.

Christoph Schroeder

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