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Susanne Latour: „Wie taufe ich richtig?“ – Teil 6: Positionieren, kreieren, checken, entscheiden: So werden starke Markennamen entwickelt

Susanne Latour
Seit über 20 Jahren spezialisiert auf die Entwicklung von Markennamen (© Bild: Susanne Latour).

… aus der wöchentlichen Themenserie „Wie taufe ich richtig?“ Durch den passenden Namen mein Unternehmen zur erfolgreichen Marke machen der Autorin und Spezialistin für Markennamen Susanne Latour. Heute: „Positionieren, kreieren, checken, entscheiden: So werden starke Markennamen entwickelt“.

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Das Kind braucht einen Namen. Das gilt im normalen Leben genauso wie in der Markenwelt. Dabei geht es nicht nur um die Erkennbarkeit des Produktes, sondern auch um die Chance für den Hersteller, dem Käufer eine Botschaft zu vermitteln. Doch was soll eine Bezeichnung aussagen? Die wichtigsten Zutaten für einen treffenden Markennamen sind Marktkenntnisse, die schöpferische Dynamik einer eigens gebildeten Projektgruppe sowie die professionelle Moderation des gesamten Prozesses.

Kreativ aus dem Vollen schöpfen

Am Anfang steht die Strategie. Bei deren Entwicklung gesellen sich zu der Frage, was der Hersteller aussagen will, gleich noch weitere: Soll sich der neue Name in ein bestehendes Portfolio einfügen? Zu welchem Image soll er passen? Wie lauten die Produktnamen der Wettbewerber? Wie kann sich der neue davon abgrenzen? Was macht das neue Produkt einzigartig? Wie kann man diese Positionierung hervorheben? Die Antworten werden zu einem Briefing zusammengestellt, das die Grundlage für die weitere Arbeit bildet.

Der nächste Schritt ist die Kreation, der man genügend Zeit und Raum einräumen sollte. Dabei hat es sich bewährt, mit mehreren Beteiligten aus dem Unternehmen in kreativer Runde unter neutraler Moderation tätig zu werden. Vielleicht nehmen auch Künstler oder Schauspieler daran teil, um dem Team schöpferische Impulse zu geben. Bei internationalen Projekten ist eine kosmopolitische Gruppe nützlich, denn jeder kulturelle Hintergrund setzt andere kreative Akzente.


Lesen Sie auf Seite 2: Beim juristischen Check nicht an Aufwand sparen.

Christoph Schroeder

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