Wirtschaft

SWP-Analyse: Neuer Anlauf in und für Griechenland – tiefgreifender Wandel nötig

Die Stiftung Wissenschaft und Politik (SWP-Berlin) hat mit dem aktuellen Beitrag „SWP-Aktuell 2012/A 15“ eine Zusammenfassung der wirtschaftlichen Situation Griechenlands nach der Umschuldung vorgelegt. Mit dem Schuldenschnitt sei Griechenland der Lösung seiner Probleme etwas näher gekommen, heißt es darin. Allerdings bliebe die Aufgabe weiterhin immens: weitere Einschnitte, Liberalisierungen und tiefgreifende Reformen des öffentlichen Sektors stehen noch aus, und die im fünften Jahr schrumpfende Volkswirtschaft benötigt dringend neue Wachstumsimpulse. Die Diskussion über einen Austritt Griechenlands aus der Eurozonen bremst dabei den notwendigen Zufluss an Kapital und der Top-Down-Reformansatz der Regierung in Athen stößt an seine Grenzen. Um die Verwaltungen funktionsfähig zu machen, verkrustete Strukturen aufzubrechen und Korruption und Klientelismus wirkungsvoll zu bekämpfen, sei daher ein tiefgreifender Wandel nötig. Dieser könne nur von den Kräften im Inland getragen werden, könnte aber von externer Unterstützung deutlich profitieren. Im Kern fordern die SWP-Wissenschaftler eine neue Strategie, damit vor allem auch das Gefühl der Perspektivlosigkeit in der Gesellschaft nicht überhand nehme. Diese Strategie soll in Griechenland selbst mit externer Hilfe entwickelt werden und vor allem auf eines setzen: die Innovationskraft auf lokaler und regionaler Ebene. (Link zu der SWP-Analyse SWP-Aktuell 2012/A 15 „Neuer Anlauf in und für Griechenland“, 4 Seiten.)

 

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