Energiepolitik

SWP-Analyse: Skandinavien und die Energiewende

Skandinavien und die Energiewende – Norwegen ist für Deutschland sowohl Chance als auch Herausforderung

Die “Stiftung Wissenschaft und Politik – Deutsches Institut für Internationale Politik und Sicherheit” (SWP) hat die Bedeutung der skandinavischen Länder für das Gelingen der deutschen Energiewende analysiert. So hat bereits eine Studie im Auftrag des deutschen Komitees des Weltenergierats  zur Bedeutung internationaler Wasserkraftspeicherung für die Energiewende das Potential der beiden Alpenländer Österreich und Schweiz 240mal höher als das Deutschlands eingestuft. Für die Länder Skandinaviens errechnen die Autoren sogar den Faktor 2300. Dies veranschaulicht den möglichen Stellenwert einer Kooperation vor allem mit Norwegen, aber auch mit Schweden. Die aktuell installierte Kapazität an Pumpspeicherkraftwerken im Norden ist allerdings mit rund 1000 Megawatt derzeit noch verschwindend gering. Die SWP-Analyse „Skandinavien und die Energiewende – Norwegen ist für Deutschland sowohl Chance als auch Herausforderung“ ist als SWP-Aktuell 2012/A 63, November 2012 (4 Seiten), erschienen. Aus dem Editorial:

Die Anbindung des deutschen an das benachbarte skandinavische Stromsystem verspricht volkswirtschaftlich sinnvolle Effekte. Deutschland sollte sie daher im Rahmen der Energiewende vorantreiben. Dazu bedarf es zunächst einer realistischen Einschätzung sowohl des eigenen Bedarfs als auch der Interessen und Besonderheiten der zukünftigen Partner. Darauf aufbauend könnte Deutschland ein langfristiges Konzept entwickeln, das ein aktives und problemorientiertes Vorgehen ermöglicht.

-> Der vollständige Beitrag „Skandinavien und die Energiewende – Norwegen ist für Deutschland sowohl Chance als auch Herausforderung“ ist als kostenfreies PDF-Dokument auf der Website der Stiftung Wissenschaft und Politik eingestellt.

(mb)

Marc Brümmer

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