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Tablets: Mehr Freude unterm Weihnachtsbaum, mehr Produktivität im Büro

Tablets werden zur Arbeit genutzt hier liegt eines auf einem Holztisch neben einer Infografik die damit ausgewertet wird

Tablets, Smartphones & Co finden sich immer häufiger unterm Weihnachtsbaum. Zudem tragen sie zu mehr Produktivität am Arbeitsplatz bei. Vorausgesetzt man weiß, wann man sie wie am besten einsetzt.

Weihnachten 2016: Smartphones und Tablets führen die Wunschlisten an

Zu Weihnachten steht bei vielen hierzulande vor allem digitale Technik auf ihren Wunschzetteln. Das zeigen Ergebnisse einer repräsentativen Umfrage im Auftrag des Digitalverbandes Bitkom.* Das war bereits letztes Jahr der Fall. Da galt: Vor allem Tablets gehören unterm Weihnachtsbaum. Dieses Jahr setzen die Deutschen neue Prioritäten. 35 Prozent der Bundesbürger wollen sich ein Smartphone anschaffen beziehungsweise verschenken. Dicht dahinter folgen Tablets. Hier planen 28 Prozent die Anschaffung eines solchen Gerätes. Entweder, um es selbst zu nutzen oder es einem Verwandten zu schenken.

Tablets & Co auch immer öfter im Berufsalltag zu finden

Aber auch aus dem beruflichen Umfeld sind diese, inzwischen zu Business-Geräten murtierten Computer, nicht mehr wegzudenken. Vor allem seitdem Tablets über reichhaltige Ausstattungen, sowohl in puncto Soft- als auch Hardware verfügen. Gadgets wie beispielsweise externe Tatstaturen und Bluetooth-Mäuse ermöglichen lange Schreibarbeiten am Gerät oder das professionelle Bearbeiten von Tabellen, Bildern oder Grafiken.

Aber nicht nur am klassischen Bildschirmarbeitsplatz werden Tablet-PCs verwendet. Im Gegenteil, bereits vor Jahren forcierte man ihre Nutzung in der Produktion. Zum Beispiel, um Prozesse zu überwachen und zu optimieren „ […] oder in der Wartung als Ersatz für dicke Handbücher“, wie es Bitkom-Präsident Professor Dieter Kempf einst formulierte.**

Das Tablet als Notebook-Ersatz? Darauf kommt es an!

Vor allem für jene, die besonders oft beruflich unterwegs sind, stellen Tablets eine interessante Alternative zum Notebook dar. Sie zeichnen sich durch geringes Gewicht, lange Akkulaufzeiten, gutem WLAN-Empfang und Zugang zum mobilen Internet aus. Das ist allen voran für jene Berufstätige ein wichtiger Aspekt, die auf browserbasierte Social-Collaboration-Tools angewiesen sind. Vertriebsmitarbeiter etwa, die von unterwegs aus die Daten im firmeneigenen CRM bei Bedarf abrufen oder aktualisieren möchten. Doch bevor man sich ein Tablet für berufliche Zwecke anschafft beziehungsweise nutzt, sollte man sich zuvor über Folgendes Gedanken machen:

1. Display; ursprünglich waren diese nicht größer als zehn Zoll. Heute gibt es bereits Geräte, die mit bis zu 15 Zoll großen Bildschirmen ausgestattet sind.

2. Anschlüsse; je nach Anwendungsgebiet bedarf es dies bezüglich einer reichhalten Ausstattung. Reguläre USB-Anschlüsse sind für jene praktisch, die oft mit einem Stick arbeiten. Ein HDMI-Anschluss ist vor allem für jene wichtig, die oft Präsentationen halten.

3. Ausstattung; wer viel gleichzeitig machen möchte oder oft aufwendige Tätigkeiten (z. B. Videobearbeitung) nachgehen möchte, der braucht ein Tablet mit entsprechend hoch getaktem Prozessor sowie einem großen Arbeitsspeicher.

4. Zubehör; externe Tatstaturen sind wichtig, um längere Texte zu verfassen. Eine Bluetooth-Maus ermöglicht präzisere Eingaben und ein kapazitiver Stift erleichtert vor allem Designern und Grafikern die Arbeit.

 

*Vgl.: Bitkom: „Viele Verbraucher schaffen sich zum Fest digitale Technik an“, zuletzt abgerufen am 09.12.2016

** Vgl. Bitkom-Research: „Tablet Computer drängen in die Berufswelt“, zuletzt abgerufen am 09.12.2016

Christoph Schroeder

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