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Termine planen per App: das Chaos bekämpfen!

Termine planen
Analoge Terminplanung ist unübersichtlich. Einfacher geht es per App. (Bild: Margot Kessler / pixelio.de)

Termine, Termine, Termine … ! Und vor lauter Bäumen sieht man den Wald nicht mehr. Wann war nochmal der Termin mit dem neuen Kunden? Und wann wollte ich mich mit dem Grafiker treffen? Die Post-its mit den Zeiten für Kinderarzt, Frisör und Elternabend sind ohnehin schon längst in den Untiefen der Kühlschrankwand versunken.

Analoge Terminkalender: Das Chaos ist vorprogrammiert

Früher, damals in der vordigitalen Zeit, hatten wir dafür einen Terminkalender. Mal dicker, mal dünner. Aber wenn sich ein Termin verschob, brach sofort unübersichtliches Chaos aus. Durchstreichen, neu schreiben, wieder durchstreichen, Ersatztermin eintragen. Und das größte Problem: Man musste in den Kalender hineinschauen! Montags fiel einem dann auf, dass man schon wieder Mamas Geburtstag am Sonntag vergessen hatte. Digitale Kalender lösen zumindest ein Problem: Alles bleibt schön übersichtlich. Außerdem wird man an Termine erinnert, bevor es zu spät ist.

Termine planen via Smartphone schafft Ordnung

TerminApps für’s Smartphone gehen aber noch einen Schritt weiter: Sie sind besonders für Selbstständige interessant, weil über eine solche App direkt ein Termin vereinbart werden kann. Der Kunde bekommt dann direkt eine Rückmeldung, ob der Termin klappt oder nicht. Und als Dienstleister ist man rund um die Uhr, sieben Tage die Woche buchbar – ohne ständig ans Telefon gehen zu müssen. Hier gibt es sowohl kostenpflichtige als auch kostenfreie Anbieter. Es lohnt sich also, ein wenig zu recherchieren. Außerdem kann man mit solchen Apps auch sein Team koordinieren. So hat man immer im Blick, welche Mitarbeiter gerade auf Terminen sind und wer noch Kapazitäten frei hat. Auch die Urlaubsplanung im Betrieb lässt sich so erheblich erleichtern. Effektives Zeitmanagement kann also durch solche Apps optimal unterstützt werden.

Termine im Smartphone – und wer hört mit?

Als kritischer Verbraucher fragt man sich allerdings schon, wer so alles mitliest bei den Terminen, die im Smartphone gespeichert sind. Die NSA? Die CIA? Der KGB? Oder sonstige Schurken, auf die wir nicht mal kommen? Neben US-Firmen gibt es aber auch deutsche Anbieter, die alle ihre Server in Deutschland stehen haben. Das ist zwar keine Garantie, senkt aber doch stark die Wahrscheinlichkeit, von zwielichtigen Geheimagenten ausspioniert zu werden. Auch vorsichtige Zeitgenossen können also bedenkenlos ihre Termine – ob privat oder geschäftlich – per App koordinieren.

Katja Heumader

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