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Tipps für die Stimme: So klingen Sie in Vorträgen überzeugend!

Stimme, Mund, Vogel,

Ein spannender Vortragsinhalt ist die halbe Miete, aber was ist passiert, wenn das Publikum in den hinteren Reihen bereits gähnt und der Rest gelangweilt zuhört? Dann könnte es sein, dass es an Ihrer Stimme liegt. Aber keine Sorge, die kann man genauso trainieren, wie gute Vortragsinhalte.

In ihrem heutigen Beitrag zur Themenserie „Erfolgsfaktor Stimme“ verrät Ihnen Barbara Blagusz, wie Sie mit acht einfachen Tipps Ihre Vortragsstimme optimieren und damit in Vorträgen überzeugen.

Warum hängen wir manchen Sprechern fasziniert an den Lippen während uns andere nur ein müdes Gähnen entlocken?

Kennen Sie das? Sie sitzen in einer Präsentation Der Sprecher betritt die Bühne. Der Ersteindruck ist positiv, auch Körperspannung Gestik und Blickkontakt lassen Gutes erwarten. Doch dann beginnt der Vortragende zu sprechen und „Autsch!“ – Ihr Ohr ist irritiert. Schon Minuten später schaffen sie es nicht mehr, aufmerksam zu lauschen, sondern überlegen bereits, was Sie heute noch kochen könnten oder was wohl das TV-Programm hergibt.
Über 80 Prozent aller PowerPoint-Präsentationen sind entweder langweilig oder einschläfernd. Zu diesem erschreckenden Ergebnis kam das Wall Street Journal. Lediglich 3 Prozent der Präsentationen begeistern ihre Zuhörer und erreichen somit die nötige Aufmerksamkeit. Diese Aufmerksamkeit wird in erster Linie mit der Stimme erreicht. Doch was entscheidet über Ihre Glaubwürdigkeit und Kompetenz als Sprecher? Was müssen Sie tun, damit Ihre Botschaft gerne gehört wird? Was braucht es , um Zuhörer neugierig zu machen und zu fesseln?

Jeder Zuhörer nimmt unbewusst eine Vielzahl an Botschaften auf. Das meiste unabhängig vom Inhalt des Gesagten. Daher macht es Sinn hier genauer hinzuhören:

8 Faktoren einer guten Vortragsstimme:

1. Raumfüllend
Ihre Stimme soll tragfähig und raumfüllend klingen und sich gegenüber allen Geräuschen im Raum oder in der Umgebung durchsetzen

2. Dynamik
Zuhören soll als unterhaltsam erlebt werden. Heben sie dazu die Dynamik in Ihrer Stimme. Wechseln Sie dynamisches, motivierendes Sprechen mit nachdenklichen Sprechmustern ab.

3. Klar und deutlich
Ihre Sprechwirkung lebt von Ihrer verständlichen Aussprache. Investieren Sie daher in Ihre Artikulation und schärfen Sie damit Ihre Kompetenzwirkung auf Andere.
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4. Adressat und Hörerorientierung
Zuhörer sind aufmerksam wenn sie sich persönlich angesprochen fühlen. Arbeiten Sie dazu mit aktivem Blickkontakt, um Ihre Stimme im Raum zu lenken.

5. Emotionen
Zuhörer lassen sich mit Worten fesseln, wenn sie berührt werden. Nehmen Sie Ihrer Zuhörer an die Hand und führen Sie sie auch emotional durch Ihren Vortrag. Dazu brauchen Sie nicht gleich ins Esoterische abzugleiten. Auch der sachlichste Inhalt verträgt ein wenig Leben.
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6. Präsenz
Heben Sie Ihre eigene Präsenz. Aktivieren Sie sich mit dem Supermanmantel und stärken Sie damit die Tragfähigkeit Ihrer Stimme und Ihr Charisma.

7. Körperweite
Fit in 20 Sekunden: Strecken Sie Ihre Hände und Arme zur Seite. Machen Sie ganz langsam große Kreise nach vor und zurück. Das befreit und lässt Sie die Weite des Raumes fühlen. Gestikulieren Sie dann groß und weit. Achten Sie dabei auf Ihre Ellbogen: Liegen beim Sprechen die Oberarme eng am Körper an, signalisiert das Schutzbedürfnis. Erst mit dem Lösen der Ellbogen klingt Ihre Stimme flüssig und authentisch moduliert.

8. Warmer Stimmklang
Der Stimmklang bestimmt Ihre Sprechwirkung. Eine warme, aufgewärmte Stimme klingt deutlich angenehmer für Ihre Zuhörer. Wärmen Sie Ihre Stimme vor Sprechbeginn in dem Sie in verschiedenen Tonhöhen summen.

Ihre

Barbara Blagusz

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Barbara Blagusz

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