Neue Medien

Toshiba und Sony wollen gemeinsame Marktführerschaft bei mobilen LCD-Panels

Die beiden japanischen Elektronikkonzerne Toshiba und Sony wollen ihre Produktion der LCD-Panels für Tablet-Computer, Smartphones und weitere mobile Geräte in ein Gemeinschaftsunternehmen zusammenlegen und damit den bisherigen Weltmarktführer Sharp überholen. Der teilstaatliche Investmentfonds Innovation Network Corporation soll Medieninformationen zufolge für bis zu 1,2 Milliarden Euro einen Anteil von bis zu 80 Prozent an dem Unternehmen erhalten. Mit der staatlichen Unterstützung und Investitionen soll dann die Stellung der Japaner auf dem Gebiet der kleinen LC-Displays gegen die südkoreanische und taiwanische Konkurrenz behauptet werden. Eine Einigung soll noch bis zum Ende des laufenden Monats erzielt werden. Der bisherige Marktführer bei LCD-Bildschirmen Sharp hatte wenige Tage zuvor einen Strategiewechsel angekündigt. Demnach will sich Sharp künftig vor allem auf die kleinen Touch-Screens konzentrieren sowie auf Mega-Bildschirme ab einer Größe von 60 Inch. Das hart umkämpfte Mittelsegment von 20 bis 40 Inch mit geringeren Margen will Sharp nun vor allem chinesischen oder taiwanesischen Unternehmen überlassen. In diesem Bereich sind auch die sehr starken koreanischen Anbieter wie Samsung und LG mit einem Nachfrageschwund konfrontiert.

 

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