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Tourismus-Studie: 2,9 Mio. Arbeitsplätze und 100 Mrd. Euro Wertschöpfung

Das Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie (BMWi) und der Bundesverband der Deutschen Tourismuswirtschaft e. V. (BTW) haben gemeinsam die Studie „Wirtschaftsfaktor Tourismus“ vorgestellt. Die Studie wurde von DIW econ, dem Consultingunternehmen des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW), erstellt. Ziel der Studie ist, die Einkommens- und Beschäftigungseffekte der Tourismuswirtschaft in Deutschland aufzuzeigen, sowie verlässliche Daten zur wirtschaftlichen Bedeutung des Tourismus bereitzustellen. Laut den aktuellen Daten schafft die Tourismus-Branche in Deutschland 2,9 Millionen Arbeitsplätze (7% aller Erwerbstätigen) und trägt knapp 100 Milliarden Euro zur Wertschöpfung bei (4,4% des BIP). Werden alle Vorleistungen, wie die Dienstleistungen an Flughäfen, von Bäckern, Gaststätten oder Renovierungsarbeiten durch Handwerker im Hotel, hinzugerechnet, so ist der Tourismus sogar zu 12% an den Beschäftigten und zu 9,7% an der Wertschöpfung beteiligt.

Staatssekretär im Wirtschaftsministerium Burgbacher: „Die Studie zeigt die große Bedeutung des Tourismus für die deutsche Wirtschaft auf. Die Branche steht für eine Bruttowertschöpfung von fast 100 Mrd. Euro und beschäftigt 2,9 Mio. Erwerbstätige, die ganz überwiegend im Mittelstand angesiedelt sind. Damit ist der Tourismus ein ökonomisches Schwergewicht und ein echter Jobmotor in Deutschland. Besonders freut mich, dass davon insbesondere unsere mittelständischen Unternehmen profitieren.

BTW-Präsident Laepple ergänzte: „Ich freue mich sehr, dass diese Studie so eindrucksvoll belegt, wie stark unsere Branche wirklich ist. Weil die Tourismuswirtschaft so heterogen zusammengesetzt ist, wird leider viel zu häufig unterschätzt, wie relevant sie für den Wirtschaftsstandort Deutschland ist. Dabei liegt sie sowohl bei Beschäftigung als auch Wertschöpfung deutlich vor Wirtschaftszweigen wie KFZ-Industrie, Maschinenbau oder Bankwirtschaft. Die Umsätze, die durch touristischen Konsum generiert werden, sprechen für sich.“

(Zur Kurzfassung der Studie, sowie Link zu der Langfassung der Studie.)
(mb)

 

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