Bauen & Wohnen

Trotz hohen Kosten: Berlin wird immer beliebter

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Berlin, Berlin, wir ziehen nach Berlin! Mit diesen markigen Worten beschrieb die Wochenzeitung DIE ZEIT ein Phänomen, welches die Hauptstadt und ihre Einwohner vor neue Herausforderungen stellt: Kaum eine andere europäische Metropole erfreut sich aktuell einer derart steigenden Beliebtheit. Das bietet zahlreiche Chancen, birgt aber auch die eine oder andere Gefahr in sich.

Was des einen Freud, ist des anderen Leid

Neben Vermietern und Immobilienmaklern, gehört auch der Dienstleister umzugsfirma-berlin.de zu den Profiteuren der eingangs beschriebenen Entwicklung. So zeigen sich in den Auftragsbüchern der Unternehmens, die ihren Kunden zahlreiche Zusatzdienstleistungen, darunter Möglichkeiten der Einlagerung, aber auch der Entrümpelung und Entsorgung, anbietet, immer weniger weiße Flecken. Das Beispiel bestätigt einen Trend, den die Senatsverwaltung für Stadtentwicklung in Zusammenarbeit mit dem Amt für Statistik Berlin-Brandenburg bereits vor Jahren vorhergesagt hat: Immer mehr Menschen wollen nach Berlin.

Wie aus der Bevölkerungsprognose aus dem Jahre 2008 hervorgeht, rechnete man damals für den Zeitraum zwischen 2007 und 2030 mit einem Bevölkerungswachstum von 2,9 Prozent. Die aktuelle Entwicklung lässt erahnen, dass man mit einem weitaus höheren Wachstum wird rechnen müssen.

Was des einen Freud, ist des anderen Leid. Da wären allen voran die Mieter zu nennen. Zwar bescheinigt das IfD Allensbach: Grundsätzlich angemessene Mietpreise in Deutschland, doch stellt sich die Frage, wie lange das noch so bleibt. So zeigt eine Auflistung zu Deutschlands teuersten Wohnstädten, dass man als Berliner bereits jetzt gut 20 Prozent seines Haushaltsnettoeinkommens für die Deckung der Wohnkosten benötigt – Tendenz steigend.

Immobilienmarkt in Berlin: Interessant für Käufer

Worüber sich der Mieter ärgert, dürfte sich der Immobilienbesitzer freuen. Gerade, wenn er eine Wohn- oder Gewerbeanlage in einem der besonders begehrten Stadtteile sein Eigen nennen darf. Denn dort werden die Mietpreise, hohen Neuvermietungsraten und die hohe Sanierungsquoten sei Dank, beständig weiter steigen.

Steigende Preise werden niemanden abschrecken

Doch von den – mit den sich erhöhenden Wohnpreisen verbundenen – steigenden Lebensunterhaltskosten wird sich niemand abschrecken lassen. Im Gegenteil, denn eine Region, die boomt, bietet enorme Potenziale. Zum Beispiel für Existenzgründer und Arbeitnehmer. So zeigt der Startup Monitor 2015: Die Szene ist vor allem für die Hauptstadt ein regelrechter Jobmotor.* Im Schnitt schafft ein Berliner Startup 28 neue Arbeitsplätze. Zum Vergleich, deutschlandweit sind es 18. Für 2016 planen Existenzgründer in der Hauptstadt durchschnittlich weitere zwölf neue Arbeitsplätze zu schaffen.

Worauf man beim Umzug nach Berlin achten sollte

All diese beschriebenen Entwicklungen zeigen: Ein Umzug nach Berlin will geplant sein. Was es einst dort gab, wie Sand am Meer ist heute ein seltenes Gut. Die Rede ist vom Wohnraum. Recherchieren Sie auf Immobilienportalen rechtzeitig nach einer für Sie passenden Wohnung. Wenn Sie diese gefunden und sich mit dem Vermieter beziehungsweise Makler einig geworden sind, gilt es seinen Umzug schnellst möglich zu organisieren. Da sind Fragen rund um das rechtzeitige Einreichen von Dokumenten in Ämtern und Behörden und um die An- oder Ummeldung für einen Internetanschluss zu klären. Zusätzlich muss der Transport der Möbel organisiert – und in Großstädten wie Berlin nicht selten – sogar das Beantragen einer Halteverbotszone frühzeitig erledigt werden. Ob dieser langen To-Do-Liste greifen viele auf professionelle Umzugshelfer zurück. Vorausgesetzt diese haben noch einen Termin frei.

* Vgl.: Ripsas, S. et al.: 3. Deutscher Startup Monitor. Die Studie steht allen am Thema Interessierten unter folgendem Link als PDF zur Verfügung.

Christoph Schroeder

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