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Twitter verklagt Twittad: Will „Tweet“ schützen lassen

Viele Onlinedienste, wie beispielsweise Google oder Twitter, sind so nützlich und weit verbreitet, dass die Namen der Unternehmen auf die ein oder andere Art sogar den Weg in den alltäglichen Wortschatz finden. Twitter stand jedoch in der Vergangenheit Entwicklern sehr kritisch gegenüber, die das Wort „tweet“ im Sinne von "etwas auf Twitter veröffentlichen" benutzt haben. Dabei will das Unternehmen nicht, dass andere Entwickler durch die Benutzung des Wortes den Markenwert von Twitter negativ beeinflussen. Aus diesem Grund hat das Internetunternehmen mehrmals versucht, „tweet“ sichern zu lassen. Bisher ohne Erfolg, da andere Entwickler dem Unternehmen zuvor kamen und APPs als Marken in Amerika anmeldeten, die „tweet“ in der Beschreibung oder im Titel hatten.

Um seine Marke zu schützen und die Bedeutung des Wortes vor Veränderungen zu bewahren, hat Twitter jetzt rechtliche Schritte gegen das APP „LET YOUR ADD MEET TWEETS“, eine Werbeapplikation des Entwicklers Twittad, eingeleitet. Twitter begründet diese Entscheidung damit, dass der Name des Produkts nur ein generischer Satz sein soll und nicht als ein Markenname genutzt werden kann. Außerdem soll die Benutzung von „tweet“ die bereits existierenden Rechte von Twitter verletzen.

Die Entwickler verteidigen ihre Marke mit der Begründung, dass ihre Marke gemäß den gesetzlichen Vorgaben registriert wurde und das bevor „tweet“ im gängigen Sprachgebrauch Einzug fand. Twitter bleibt jedoch bei seinen Anschuldigungen und löschte bereits den Twitteraccount von Twittad.

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