Neue Medien

Twittern bald nur noch mit „Zensur light“ möglich

Der Microblogging-Anbieter Twitter plant die Einführung einer Filteroption für die Blockade länderspezifischer Inhalte. Twitter begründete diesen Schritt damit, dass es in den verschiedenen Nationen differenzierte Ansichten von Meinungsfreiheit gebe und dass diese auch ihre Grenzen hat.

Bisher hat Twitter den nationalen Gesetzgebungen nachgegeben, indem anstößige Inhalte global entfernt worden sind. Seit dem gestrigen Donnerstag ist aber die Möglichkeit geschaffen worden, Nutzern aus bestimmten Ländern Inhalte präventiv vorzuenthalten.

Bislang wurde Twitter für dieses Vorhaben stark kritisiert, speziell aufgrund der Rolle die der Dienst für politische Aktivisten weltweit spielte. Durch die Einführung von Filterfunktionen wird ein weiteres Instrument globaler Meinungsfreiheit wegfallen.

(sm)

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.