Technologie

Universität Bremen patentiert neues Verfahren zur LED-Herstellung

Leuchtdioden (LED-Lampen) haben den großen Vorteil, weitaus energieeffizienter Licht zu erzeugen, als herkömmliche Glühbirnen. Allerdings wurden bislang zum Teil hochgiftige Substanzen für den Produktionsprozess benötigt. Das nun von der Universität Bremen patentierte Herstellungsverfahren kommt ohne giftige Stoffe aus und ist zudem auch noch kostengünstiger. Dabei werden Salze und Glasplättchen in einen Druckbehälter geben und bei 150 bis 200 Grad mehrere Stunden erhitzt. Dadurch werden die Glasplättchen mit einer Schicht aus winzigen Zinkoxid-Teilchen überzogen, die dann beim Stromdurchfluss zu Leuchten beginnen. Das innovative Verfahren wurde bereits in dem Innovationswettbewerb „365 Orte im Land der Ideen“ ausgezeichnet. Allerdings werde es noch ein paar Jahre benötigen, bis das Verfahren die industrielle Markttauglichkeit erreichen wird.
 

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