Finanzen

Unternehmens-Finanzierungen an schwieriges Umfeld der Banken anpassen

Die Finanzbranche ist im Dauer-Gespräch. Kaum ein Tag vergeht, ohne Meldungen aus der Bankenwelt mit Themen wie Basel III, das unsichere Privatkundengeschäft, die Vertrauenskrise oder Personalabbau. All das hinterlässt Unsicherheit und stellt die Finanzinstitute vor neue Herausforderungen. Das bleibt auch für die mittelständischen Unternehmen nicht ohne Folgen. Schließlich sind die Unternehmen bei der Geldbeschaffung von der Finanzwelt abhängig. „Wenn die Geschäftsausrichtungen der Banken nicht mehr klar sind, dann gibt es Verunsicherung im Bereich der Mittelstandsfinanzierung“, meint Michael Klein, Geschäftsführer der Finanzierungsplattform FINPOINT.

Mehrere Punkte beschäftigen derzeit die Banken: Es ist unklar, wie sich die Kriterien von Basel III auf das Geschäft der Banken auswirken werden. Es steht die Frage im Raum, wie die Banken das nötige Eigenkapital beschaffen können, um ihr Geschäftsmodell der Kreditvergabe aufrecht erhalten zu können. Das führt dazu, dass sie künftig genauer hinschauen werden – auch bei bereits bekannten Unternehmen. Weiterhin wird durch die Entlassungen die Personaldecke immer dünner. Für Klein bedeutet dies, dass die Banken nach Mitteln und Lösungen suchen müssen, um das Kreditgeschäft effizienter zu gestalten.

Doch auch auf der anderen Seite müssen sich die Unternehmen für die neue Ära in den Bankenprozessen rüsten. „Es wird zunehmend wichtiger, dass die Bonitätsunterlagen vollständig und umfassend zur Kreditprüfung eingereicht werden,“ weiß Klein zu berichten. „Künftig werden die Banken noch mehr darauf achten, dass sie ohne langwierigen Aufwand der Unterlagenbeschaffung Kreditentscheidungen treffen können. Es hat einfach keiner mehr Zeit für das bisherige „Ping-Pong-Spiel“. Und wenn dann auch noch weniger Personal bei den Banken für die Kreditvergabe zuständig ist, kommen eben nur die guten bzw. die leicht zu bearbeitenden Anträge eine Runde weiter.“

Mittelständler sollten den Finanzierungsbedarf rechtzeitig planen

Das bedeutet, dass auch die Finanzplanung stimmen muss. Das ist bei vielen Mittelständlern jedoch häufig noch ein vernachlässigter Bereich, wie unlängst eine Studie von Deloitte gemeinsam mit der Universität Bamberg herausgefunden hat. Die meisten Unternehmen setzen überwiegend auf Innenfinanzierung und langfristige Kredite. Die Experten sind jedoch der Auffassung, dass die Finanzierung mit den Unternehmenszielen abgestimmt werden sollte. „Der richtige Mix der Finanzierung sichert den zukünftigen Liquiditätsbedarf, und das nicht unbedingt nur mit Mitteln von der Hausbank“, meint daher auch Klein. Gute Alternativen zu den bisherigen Finanzierungsinstrumenten sind beispielsweise Fördermittel für die langfristige Finanzierung, eigenkapitalähnliche Mittel, die vor dem Verlust der Unabhängigkeit schützen, aber auch Leasing oder Factoring.

Die Experten von Deloitte haben beobachtet, dass gerade weil der Bankkredit eine übergeordnete Bedeutung in der Finanzierung des Mittelstandes hat, eine integrierte Finanzplanung und eine detaillierte Vorbereitung auf den Finanzierungsprozess so wichtig ist. Die Studie kommt zu dem Schluss, dass Verhandlungsprozesse zunehmend digitaler verlaufen, der Verhandlungsspielraum enger geworden ist und die Bereitschaft, einem Finanzierungsprozess „treu zu bleiben“ abgenommen hat – auch bei den sogenannten Hausbanken.

Diesem Trend folgen digitale Plattform wie FINPOINT, die dazu beitragen die Finanzierung effizienter zu machen. Sie ermöglicht nicht nur den Unternehmen mit nur einem Eintrag eine Vielzahl an potenziellen Finanzinstituten zu finden. Gleichzeitig gewinnen die Banken einen guten Überblick, welche Unternehmen Finanzierungsmittel suchen und finden dort alle benötigten Unterlagen – eine Win-Win-Situation für beide Seiten.

„In der Finanzwelt und bei der Finanzierung hat ein neues Zeitalter begonnen. Die Bedeutung eines passenden Finanzierungsmix für Unternehmen nimmt zu“, so der Finanzierungsexperte Klein.“ Denn der richtige Finanzierungsmix stellt die Unternehmen auf gesunde Beine und bietet den Banken mehr Sicherheiten für ihr Kreditgeschäft. Die neuen digitalen Prozesse unterstützen die Unternehmen und die Finanzierungspartner dabei, einen einfachen und effizienten Weg der Zusammenarbeit zu finden.

Über die FINPOINT GmbH:

FINPOINT ist der erste unabhängige Internet-Marktplatz für Unternehmensfinanzierungen im deutschsprachigen Raum. Die Plattform bringt mittelständische Unternehmen mit Kreditinstituten und Mezzanine-Finanzieren zusammen. Mehr als 1.500 KMUs der unterschiedlichsten Branchen haben sich auf www.finpoint.de registriert. Mehr als 150 Finanzierer nutzen die Plattform, um interessante Unternehmen für Finanzierungen zu finden. Die Palette reicht von Bankenfinanzierung über gewerbliche Baufinanzierung, Mezzanine, Beteiligung, Leasing, Factoring, Wareneinkauf bis hin zu Lagerfinanzierung. Das bisherige realisierte Finanzierungsvolumen beträgt mehr als 150 Mio. Euro.

Wie funktioniert FINPOINT?

Unternehmen mit einem Finanzierungsbedarf zwischen 250.000 Euro und 20 Millionen Euro tragen ihr Profil und die gewünschte Finanzierungsart anonymisiert ein. Mit nur einer Eingabe erreichen sie mehr als 150 mögliche Finanzierungspartner, deren Angebote sie vergleichen und dank dieser Markttransparenz bessere Konditionen auszuhandeln können. Mithilfe der standardisierten Dateneingabe bringen die Unternehmen automatisch die nötigen Unterlagen, damit potenzielle Finanzierer das Vorhaben effizient bewerten können.

Auf der anderen Seite profitieren Finanzinstitute bei ihrem Vertrieb, weil sie schnell und effizient den aktuellen Finanzbedarf von mehr als 1.500 potenziellen Mittelstandskunden einsehen, die zu ihrem Zielkundenraster passenden Unternehmen herausfiltern und diese dann schnell und direkt ansprechen können. Damit gewinnen sie neue Kunden und haben von Anfang an ein umfassendes Bild des Unternehmens. Darüber hinaus können registrierte Finanzinstitute spezielle standardisierte Finanzierungsangebote einstellen, mit denen sie einen größeren Kundenkreis ansprechen.

Ansprechpartner für die Presse:
Herr Vitalis Donhauser, Tel: 0821/ 444 04 – 73
oder
Frau Sylvia Schaab, Tel.: 0821 / 22 93 97 95
Email: presse@finpoint.de
Web: www.finpoint.de

(FINPOINT GmbH 2013)

Marc Brümmer

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