Wirtschaft

US-Automarkt zieht an – Konsumlaune steigt überraschend stark

Der US-Automarkt hat im November den sechsten Monat in Folge zugelegt. Davon konnten die deutschen Autohersteller kräftig profitieren: Mercedes legte im Jahresvergleich um 55% zu, VW um 41%, BMW um 15% und Audi um 4%. Lediglich Porsche musste aufgrund von Lieferengpässen einen Rückgang um 7% melden. Die Konkurrenz steigerte ihren Absatz ebenfalls: Chrysler um 45%, Ford um 13%, GM und Toyota je um 7%.

Die Konsumausgaben tragen in den USA zwei Drittel zur Wirtschaftsleistung (BIP) bei. Entsprechend bedeutend wird die Erholung der Verbraucherstimmung gewertet: Der Konsumklima-Index des Forschungsinstituts Conference Board war im Oktober noch auf den niedrigsten Wert seit zweieinhalb Jahren gefallen. Im November zog er nun überraschend stark an und erreichte mit 56 Punkten den höchsten Wert seit Juli 2011 – der Börseneinbrauch im August hatte den Hedgefonds den schlimmsten Monat seit der Lehmann-Pleite im Oktober 2008 beschert, was sich deutlich in der Konsumlaune der US-Verbraucher niederschlug.

Auch das US-Weihnachtsgeschäft startete am vergangenen Wochenende mit einem neuen Rekordumsatz: 226 Millionen Konsumenten setzten 52,4 Milliarden Dollar um – ein Plus von 16% gegenüber dem Vorjahr. Erst in der laufenden Woche hatte das Forschungsinstitut Conference Board überraschend starke Zahlen ermittelt: Der Index stieg auf 56 Punkte, der höchste Wert seit Juli.

 

 

 

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