Wirtschaft

US-Firmen boomen und haben Rendite seit 2008 nahezu verdoppelt

Die US-Firmen, auch „Corporate America“ genannt, haben ihre Gewinne deutlich steigern können. Während die USA Anfang August nur knapp dem Schuldentod (vorläufig) entronnen sind und die US-Konjunktur nach wie vor an dem Tropf der Federal Reserve hängt, haben 69% der im Aktienindex Standard & Poor’s 500 (S&P 500) gelisteten Unternehmen, die bereits ihre Ergebnisse für das dritte Quartal (Juli-September) vorgelegt haben, die Erwartungen der Analysten übertroffen, 12% entsprachen ziemlich genau den Prognosen und nur 19% haben die Erwartungen nicht erfüllt.

Im Durchschnitt stiegen die Gewinne im Vorjahresvergleich um 15% und der Umsatz um 10%. Dabei wurde das Umsatzwachstum mehrheitlich im Ausland realisiert. Zu dem Gewinnwachstum haben zudem maßgeblich Kosteneinsparungen beigetragen. Dadurch hat sich auch die Umsatzrendite seit der Finanzkrise deutlich erhöht: Lag die durchschnittliche Marge 2008 noch bei 5,9%, kletterte sie trotz der enormen wirtschaftlichen Problemen in den USA im Laufe des Jahres 2009 auf 6,3% und 2010 dann auf 8,6%. Dieses Jahr werden 9,3% und nächstes Jahr 9,8% erwartet. Viele Konzerne haben zudem weitere Restrukturierungen angekündigt und entsprechende Budgets bereitgestellt.

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