Wirtschaft

USA senken Wachstumsprognosen von 2,8% auf 1,6%

Die US-Notenbank Federal Reserve (Fed) hat die Wachstumsprognose für das laufende Jahr auf 1,6 bis 1,7% gesenkt. Im Sommer war noch von 2,8% ausgegangen worden. Für das kommende Jahr werden nun 2,5 bis 2,9% erwartet, statt wie zuletzt im Juni noch 3,5%. Grund seien nach wie vor die Probleme auf dem US-Arbeitsmarkt, den US-Immobilienmarkt – dessen Blase mit ein Auslöser für die Finanzkrise 2008 war – sowie die Euro-Krise und die die nachlassende Dynamik der Weltwirtschaft. Die Fed beließ daher den Leitzins auf dem niedrigen Niveau von null bis 0,25%. Dieses Niveau sol aller Voraussicht nach bis mindestens Mitte 2013 gehalten werden. Der Notenbank-Chef Ben Bernanke bekräftigte auch, dass die Fed jederzeit Gewehr bei Fuß stehe, um die Wirtschaft noch stärker als bisher zu unterstützen. Details nannte er allerdings nicht, jedoch dürfte das Wachstumstempo „frustrierend langsam“ bleiben. Die Arbeitslosenquote dürfte im laufenden Jahr noch über neun Prozent bleiben und dann 2012 auf 8,5 bis 8,7% sinken.

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