Energie & Umwelt

USA und Mexiko heben nach Deepwater Horizon Tiefsee-Moratorium zur Ölförderung auf

Knapp zwei Jahre nachdem der Untergang der Ölplattform Deepwater Horizon die größte Ölkatastrophe in der Geschichte der Menschheit im Golf von Mexiko ausgelöst hat, soll es nun dort wieder zu Tiefseebohrungen kommen.

Mexikos Außenminister und US-Außenministerin Hillary Clinton unterzeichneten ein Abkommen, dass ein Gebiet von über 6.000 km² für Bohrungen nach Erdgas und Öl freigibt. Damit wurde ein Moratorium aufgehoben, das Barack Obama eigentlich mit dem mexikanischen Präsidenten Felipe Calderón bis 2014 verlängern wollte.

In dem bis zu 3.500 m tiefen Gebiet sollen amerikanische und mexikanische Behörden beiderseits für die Einhaltung der Sicherheitsstandards zuständig sein. Jedoch gibt es Zweifel, dass Pemex (staatliche Ölgesellschaft Petroleos Mexicanos) ein Projekt dieses Ausmaßes stemmen kann.

Mexiko ist nach Kanada der zweitgrößte Erdöllieferant der USA, hat aber seit Jahren mit ständig sinkenden Fördermengen zu kämpfen.

(sm)

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