Energie & Umwelt

USA werden 2011 erstmals seit 62 Jahren zum Netto-Ölexporteur

Die USA werden 2011 erstmals seit 62 Jahren wieder mehr Ölprodukte exportieren als sie einführen – darunter fällt nicht nur Rohöl, sondern auch verarbeitete Produkte von Schmieröl bis Flugbenzin. Die USA konsumieren knapp ein Viertel des weltweit gehandelten Öls. Laut der Energy Information Administration (EIA) haben US-Firmen nun bis Ende September 2011 insgesamt 733 Millionen Fass Öl zu je 159 Liter ausgeführt und lediglich 689,4 Millionen importiert.

Dies hat mehrere Ursachen: Die US-Amerikaner sparen aus ökonomischen Gründen und Nöten zunehmen Öl, beispielsweise durch einen sukzessiv sinkenden Spritverbrauch der Autos. Hinzu kommt der US-Boom bei Schiefergas, was zu einem deutlichen Preisverfall beiträgt. Dadurch wird der Wechsel von Öl zu Gas attraktiver. Eine weitere Rolle spielt die steigende US-Biospritproduktion aus Mais, sowie die forcierte Suche nach neuen Quellen, beispielsweise im Golf von Mexiko. Der Trend dürfte sich laut der EIA bis 2035 weiter fortsetzen.

 

 

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