Wirtschaft

Verbraucher emanzipieren sich – „Fair Trade“ legt um 27% zu

Der Fairtrade-Markt in Deutschland hat im Jahresvergleich um 27 Prozent zugelegt. Damit hält das zweistellige Wachstum bereits im siebten Jahr an. Das Fairtraid-Label setzt sich für bessere Arbeitsbedingungen und gerechtere Löhne in den Entwicklungsländern ein. Damit nehmen die deutschen Verbraucher immer stärker ihre Konsumentenmacht im Sinne einer sozialen Verantwortung war – allerdings mit viel Luft nach oben: Der Umsatz hierzulande betrug 2010 nur rund 340 Millionen Euro. Das wichtigste Produkt bleibt traditionell mit über 50 Prozent Anteil der Kaffee. Beliebt sind auch fair gehandelte Blumen aus Kenia und Tansania, Fruchtsäfte, Schokolade, Honig und Bananen, sowie auch zunehmend Textilien: Fair gehandelte Textilien und Baumwollprodukte legten um 29 Prozent auf 2,6 Millionen verkaufte Einzelstücke zu.
 

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