Regionales

Verbundwerkstoff-Standort Bayern erlebt einen Höhenflug

Carbonfasern gehören mit ihrem niedrigen Gewicht, gekoppelt mit einer hohen Bruchresistenz und einem bemerkenswerten Härtegrad zu den Baustoffen der Zukunft. Der deutsche Maschinenbauhersteller Voith hat aus diesem Grund ein neues Entwicklungs- und Produktionszentrum für Carbonfasterverbundwerksstoffe in Garching errichtet, das heute von dem bayerischen Ministerpräsident Seehofer eingeweiht wird. In ihm wird die Tochterfirma des Familienunternehmens „Voith Composits“ an neuen Werkstoffen forschen. Ministerpräsident Seehofer sieht das Werk als eine Stärkung der Carbontechnik in Bayern: „Carbon als der Werkstoff von morgen sichert Arbeitsplätze und ist Garant für Zukunft und Wohlstand! Mit dieser neuen Technologie schonen wir unsere Umwelt und stärken die Wettbewerbsfähigkeit. Das Composites Entwicklungs- und Produktionszentrum der Firma Voith ist ein weiteres Aushängeschild für Spitzentechnologie am TOP-Standort Bayern.“ Das Entwicklungs- und Produktionszentrum soll Bayerns Status als Ideenland Nr. 1 weiter verfestigen. Rund ein Viertel aller Patente in Deutschland stammen aus Bayern und der Freistaat erzeugt rund 20% der deutschlandweiten Forschungs- und Entwicklungsleistungen.

Auch in Augsburg soll fleißig an Verbundwerkstoffen geforscht werden. In der Stadt entsteht derzeit ein gewaltiger Innovationspark für die Forschung und Entwicklung von Kohlefaserverbundwerkstoffen. Das Investitionsvolumen beläuft sich auf bis zu 500 Millionen Euro. Exklusive Interviews und nähere Informationen zu dem Thema finden sie in unserer Sparte „Fokusthemen.“

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