Wirtschaft

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Meldungen des Tages (03.12.2010) präsentiert vom BlachReport

 

Vidyo baut Kompetenz im Bereich der skalierbaren Videokodierung aus

Dr. Alexandros Eleftheriadis wurde zum verantwortlichen Autor der Arbeitsgruppe für Scalable Video Coding (SVC) innerhalb des Unified Communications Interoperability Forums (UCIF) gewählt. In dieser Funktion leitet der Mitbegründer und Chief Scientist von Vidyo, einem Anbieter von Software-basierten Raum- und Desktop-Lösungen für Videokonferenzen in HD-Qualität, die Arbeitsgruppe. Das UCIF legt Spezifikationen fest, die den Einsatz von UC-Lösungen unterschiedlicher Hersteller in einer gemeinsamen Infrastruktur ermöglichen sollen. Darüber hinaus entwickelt es die dazugehörigen Prüf- und Zertifizierungsprogramme.

Die kontinuierliche Entwicklung von Empfangsgeräten und die verstärkte Nutzung von Übertragungssystemen mit stark schwankender Verbindungsqualität, beispielsweise dem Internet oder drahtlosen Netzen, erhöhen den Bedarf an skalierbarer Videokodierung. Sie ermöglicht die spontane Anpassung an bestimmte Anwendungsanforderungen oder Rechnerleistung der Empfangsgeräte oder variierende Übertragungsbedingungen und macht hochwertige Videoqualität auf Endgeräten wie Desktops und Notebooks möglich.

„Die Berufung von Dr. Eleftheriadis unterstreicht die Kompetenz und das langfristige Engagement von Vidyo in Sachen Standardisierung und Kompatibilität H.264/SVC-basierter Videokonferenzlösungen“, sagt Ofer Shapiro, Mitbegründer und Geschäftsführer von Vidyo. „Durch die Mitarbeit in den Standardisierungsgremien der Internationalen Fernmeldeunion (ITU-T) und der Internet Engineering Task Force (IETF) hat Vidyo entscheidend zur Standardisierung branchenweit verwendeter Technologien beigetragen. Diese Strategie setzen wir nun mit unserer Beteiligung im UCIF fort. Zuvor beteiligte sich Vidyo darüber hinaus intensiv an der Arbeit der Video Coding Experts Group (VCEG).“

Info: www.vidyo.com/de

 

Faspo empfiehlt eine Novellierung des Strafrechts

Der Fachverband Sponsoring Faspo plädiert für eine Schärfung und Eingrenzung der Straftatbestände und Rechtfertigungsgründe im § 299 des Strafgesetzbuches. Im Rahmen der Anhörung des Sportausschusses des Bundestages zum Thema „Steuerliche und rechtliche Fragen im Zusammenhang mit Sportsponsoring und Hospitality-Angeboten“, wies der Verband auf massive Rückgänge bei den Einnahmen der Kultur- und Sportveranstalter hin.

Grund hierfür ist eine tiefe Verunsicherung in der Wirtschaft, da das Strafrecht VIP-Einladungen zu Kultur- und Sportevents als Vorteilsgewährung und Vorteilsnahme, also Bestechung auslegen kann. Dieser „Generalverdacht“ hat sich in der Wirtschaft seit November 2007 mit den sog. „Utz Claassen-Prozessen“ die vor dem Landgericht Karlsruhe und dem BGH im Oktober 2008 jeweils mit Freisprüchen endeten, massiv aufgebaut. Um der Gefahr einer Strafverfolgung zu begegnen, entwickelten daraufhin viele Unternehmen Compliance-Richtlinien, um ein rechtskonformes Verhalten ihrer Mitarbeiter sicherzustellen.

Wie eine aktuelle Umfrage des Verbandes bei Vermarktern der Bundesligastadien und großen Sportevents sowie Veranstaltern großer Kulturevents wie das Schleswig Holstein Musik Festival oder das Rheingau Musik Festival ergab, werden Leerstände bei Business-Seats und Unternehmenslogen in großem Umfang registriert. In Folge der Verunsicherung der Sponsoren entwickelt sich ein dramatischer Rückgang der Sponsorengelder, der für viele Sport- und Kulturveranstalter existenziellen Charakter hat. Das gefährdete Hospitality-Investitionsvolumen in Kultur und Sport in Deutschland wird auf weit über 500 Millionen Euro beziffert.

Bernd Reichstein, Präsident des Fachverbandes Sponsoring Faspo: „Einerseits fordert das Steuerrecht, dass ein einladendes Unternehmen mit der Einladung von Geschäftspartnern klare unternehmerische Interessen verfolgt, bis hin zur Kundengewinnung, um die Ausgaben steuerlich absetzen zu können, und andererseits kriminalisiert das Strafrecht genau dieses Verhalten durch die Straftatbestände Bestechung und Bestechlichkeit. Wir brauchen dringend klare Regeln.“

Faspo weist darauf hin, dass Sport- und Kultur Drehscheiben der Geschäftskommunikation und der Gesellschaft sind. Auf diesen Plattformen werden überall auf der Welt traditionell Netzwerke gepflegt, die Motor der Wirtschaft und häufig Initialzündung für soziale Projekte wie etwa „Der Hamburger Weg“ in der Hamburger Imtech-Arena sind. Der Fachverband Sponsoring Faspo bittet als zentraler Verband der Sponsoringwirtschaft den Gesetzgeber dringend, hier Klarheit zu schaffen und deutlicher zwischen Korruption und sozialadäquatem Verhalten im Geschäftsleben zu unterscheiden.

In Österreich wurde bereits im Sommer 2009 das Strafrecht aus denselben Gründen novelliert, als Sponsoren drohten, sich massiv aus den Salzburger Festspielen zurückzuziehen.

Info: www.faspo.de

 

Hagen Invent gewinnt EuBEA in Gold und Silber

Gleich zwei Projekte von Hagen Invent wurden beim European Best Event Award in Mailand belohnt. Gold gab es für das Internationale Händlermeeting von Audi, Silber für den HMI TEAM CUP der ERGO Lebensversicherung.

Das Team der Eventmarketing-Agentur Hagen Invent feiert so siebten Award innerhalb von nur vier Wochen. In der Kategorie „High Budget Special Event“ setzte sich das von Hagen Invent für Audi realisierte Internationale Händlermeeting gegen etliche Mitbewerber durch und erhielt den EuBEA in Gold. Ebenso groß war die Freude über den EuBEA in Silber für den im WM-Sommer für die ERGO Lebensversicherung realisierten „HMI TEAM CUP 2010“ in der Kategorie „Best Incentive / Team Building“.

Info: www.hagen-invent.de

 

darmstadium: Umsatz wächst um mehr als zehn Prozent

Das Wissenschafts- und Kongresszentrum darmstadium wird seinen Umsatz 2010 um mehr als zehn Prozent steigern. Dies hat der scheidende darmstadtium-Geschäftsführer Klaus Krumrey jetzt mitgeteilt. Krumrey wird Ende Dezember nach fast dreijähriger Amtszeit aus Altersgründen aus dem Amt scheiden.

Der 69-Jährige wird in der MICE-Branche („Meetings, Incentive, Congress, Events“) aber weiterhin als Berater tätig sein.

Insbesondere im zweiten Halbjahr 2010 verzeichnete das Wissenschafts- und Kongresszentrum nach Angaben Krumreys sehr gute Geschäfte. „Wir sind seit August und noch bis Jahresende vollständig ausgebucht.“ Details zu Umsatz und Ergebnis wird im Januar sein Nachfolger Lars Wöhler präsentieren.

Auch für die kommenden Jahre haben, so Krumrey, zahlreiche bisherige und neue Kunden verbindlich gebucht oder bereits Voranfragen gestellt. „Besonders erfreulich ist, dass das Empfehlungsmarketing mehr und mehr greift. Zahlreiche Kunden bestätigen die Zufriedenheit mit unserem Haus und dem Service des Teams, indem sie uns in ihren Netzwerken weiterempfehlen.“

Info: www.darmstadium.de

 

Neue Partner für das Convention Bureau Karlsruhe

Das Convention Bureau Karlsruhe & Region ist erster Ansprechpartner für alle, die in Karlsruhe und der Region rund um Karlsruhe eine Tagung, einen nationalen oder internationalen Kongress oder einen Event planen. Im Januar 2010 fiel der Startschuss, diese zentrale Vermarktungsaufgabe für die TechnologieRegion Karlsruhe zu erfüllen, heute sind fast 50 Partner an Bord. Jetzt konnten mit dem Weltkulturerbe Kloster Maulbronn und den Barock-Residenzen Bruchsal und Rastatt neue Partner gewonnen werden.

Die Vermarktungsorganisation ist beispielsweise auf Branchenveranstaltungen wie der IMEX in Frankfurt, der „Best of Events“ in Dortmund, der EIBTM in Barcelona und der ITB in Berlin vertreten und vermarktet das Partnernetzwerk national und international.

Die ehemalige Zisterzienserabtei Maulbronn, die am vollständigsten erhaltene und wohl eindrucksvollste Klosteranlage des Mittelalters nördlich der Alpen, gehört zu den Weltkulturdenkmälern der Unesco. In dem Ensemble mit seinen Bauten romanischen bis spätgotischen Stils muss insbesondere die Kirchenvorhalle, das berühmte „Paradies“, und das Herrenrefektorium Erwähnung finden. Beide sind Zeugnisse des spätromanisch-frühgotischen Übergangsstils und von außerordentlicher Wichtigkeit für die oberrheinische Frühgotik. Markgraf Ludwig Wilhelm von Baden-Baden, der „Türkenlouis“, ließ die Barockresidenz Rastatt in Anlehnung an Versailles erbauen. Dem Ideal eines barocken Gesamtkunstwerkes entsprechend wurden Stadt und Park in die Planung einbezogen. Noch heute ist die älteste Barockresidenz am Oberrhein lebendiges Beispiel für ein im Geiste absolutistischen Herrschaftsanspruchs errichtetes Schloss. Nahezu unzerstört blieb es bis in unsere Zeit erhalten. Mit der originalen Ausstattung, dem Ahnensaal und der erhaltenen Raumfolge der beiden Staatsappartements bietet es einen Einblick in barocke Lebenslust und höfisches Zeremoniell und zugleich einen Rahmen für Veranstaltungen aller Art.

Der von Fürstbischof Damian Hugo von Schönborn beauftrage Schlossbau Bruchsal, die komplexe Gesamtanlage mit ihren zahlreichen Verwaltungs- und Wirtschaftsgebäuden, steht ganz im Zeichen ihres kunstbeflissenen Bauherren. Für den Mittelbau des Schlosses gewann man Balthasar Neumann, der auf der Suche nach einer Treppenhauslösung hier gänzlich neu plante und mit der einzigartigen, im Oval geführten Prunktreppe und den angrenzenden Festsälen einen Höhepunkt barocker Raumdisposition schuf. Heute vermittelt die ehemalige Residenz wieder eine Vorstellung der ursprünglichen barocken Prachtentfaltung und glanzvollen Rokokoausgestaltung.

Info: www.100pro-MICE.de

 

Diese News aus der Branche wurden in freundlicher Unterstützung mit dem BlachReport erstellt.

 

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