Wirtschaft

VW legt offizielles Übernahmeangebot für MAN vor

Anfang Mai hatte VW die 30-Prozent-Schwelle bei dem Lkw-Bauer MAN überschritten und dann in der Folge den Anteil an den Aufsichtsratsposten von drei auf fünf der acht Sitze ausgebaut. Letzte Woche wurde auch erstmals in das operative Geschäft von MAN eingegriffen, indem der Audi-Vorstand Ulf Berkenhagen auf den neu geschaffenen Posten des Einkaufschefs in den MAN-Vorstand wechselt. Im Ergebnis dürfte dadurch der MAN-Vorstand künftig noch enger von Volkswagen kontrolliert werden. Der neue Finanzvorstand soll vor allem dafür sorgen, dass die Synergien im Einkauf zwischen MAN und Scania besser genutzt werden – laut VW liegen die Einsparungen in einer Größenordnung von 200 Millionen Euro. Das nun vorgelegte Übernahmeangebot von 95 Euro je Stammaktie liegt allerdings unter dem gegenwärtigen MAN-Kurs von rund 96,70 Euro je Stammaktie. VW beabsichtig zunächst, seine Beteiligung an MAN auf 35 bis 40 Prozent auszubauen.

 

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