Wirtschaft

VW will 64 Mrd. Euro in nächsten drei Jahren investieren

Der nach Toyota und GM drittgrößte Autobauer der Welt VW hatte 2010 Rekordwerte erzielt: Der Umsatz stieg um 20,6% auf 126,9 Mrd. Euro, der operative Gewinn stieg um das Siebenfache auf 7,2 Mrd. EUR. Wechselkursgewinne brachten 1 Mrd. Euro, Einsparungen weitere 1,6 Mrd. Euro. Den größten Gewinn lieferte Audi mit 3,3 Mrd. Euro, vor der Marke VW mit 2,2 Mrd. Euro Lkw-Tochter Scania mit 1,1 Mrd. Euro und der tschechischen Tochter Skoda mit 450 Mio. Euro. Nun wurde eine Modelloffensive angekündigt. 30 neue Modelle sollen Konzernweit erscheinen, 50.000 Arbeitsplätze geschaffen werden (5.000-6.000 in Deutschland / der weibliche Anteil soll auf 20%, im Management auf 10% steigen) und innert drei Jahren 64 Mrd. Euro investiert werden. Damit sollen neue Werke im wichtigsten Markt China (1,9 Mrd. Euro Gewinn) und ein Produktionswerk in Malaysia gebaut, sowie das Werk in den USA noch in der ersten Hälfte 2011 in Betrieb gehen. Ziel ist es, bis 2018 zum Weltmarktführer aufzusteigen. Der Jahresanfang verläuft bislang blendend: Bis Ende Februar hat VW seinen Absatz um weitere 17,5% auf 1,2 Mio. Einheiten gesteigert. Allerdings haben sich auch die Konkurrenten gut erholt: Die Nummer zwei General Motors hatte 2010 1,2 Mio. Autos mehr verkauft als VW und einen Gewinn von 4 Mrd. Euro gemeldet – und das mit weltweit rund 200 000 Mitarbeitern, der Hälfte von VW. Die Umsatzrendite Fords im operativen Geschäft liegt wiederum bei 6,9% im Vergleich zu den 5,6% von VW.

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