Wirtschaft

VW will acht neue Werke bauen, alle außerhalb Deutschlands

Der Wolfsburger Autokonzern VW will bis 2018 insgesamt acht neue Werke bauen, davon mindestens zwei in dem Wachstumsmarkt China. Die VW-Tochter Audi dürfte indes in den USA oder in Mexiko aufstocken. Für die künftige VW-Tochter Porsche schloss Konzernchef Martin Winterkorn allerdings eine Produktion im Ausland aus: „Like no other brand, Porsche stands for ‚made in Germany.‘ I don’t think the issue will be on the agenda in the foreseeable future.“ Derzeit betreibt der größte Autokonzern Europas weltweit 62 Werke und beschäftigt 400.000 Mitarbeiter. Ende 2010 hatte der VW-Aufsichtsrat beschlossen, bis 2015 insgesamt 51,6 Milliarden Euro in Produktion und Entwicklung investieren zu wollen, davon mehr als die Hälfte in deutsche Standorte. Winterkorn bekräftigte somit auch die Bedeutung Deutschlands für den Autobauer: Deutschland und Europa blieben „das Rückgrat für den Erfolg“, auch wenn die neuen Werke außerhalb der Heimatregion aufgebaut werden.

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