Wirtschaft

VWR-Sales Conference, Reichswaldhalle Feucht, Messe Stuttgart, …

Meldungen des Tages (31.03.2011) präsentiert vom BlachReport

 

ECG gestaltet VWR-Sales Conference

Zum vierten Mal in Folge kamen in Madrid rund 1.000 Mitarbeiter von VWR International zur European Sales Conference zusammen. Das diesjährige Motto „Impact“ stand ganz im Zeichen der Neuheiten. Vom 2. bis zum 6. Februar 2011 wurden die Mitarbeiter auf die neue „Collection“ eingestimmt. Der Hauptveranstaltungsort war wieder das Kongresshotel Auditorium und bot den Teilnehmern neben Keynotes, Konferenzen, Meetings und einer Überraschungs-Abendveranstaltung erneut eine große Supplier-Ausstellung.

Das in Dreieich ansässige Medienunternehmen ECG pro-SEQ-o GmbH stattete die European Sales Conference im Auftrag der Messe Service Klepper GmbH zum wiederholten Male komplett mit Medien- und Konferenztechnik aus.

Ein Highlight war in diesem Jahr die VWR-Collection Band. Sie wurde aus Mitarbeitern von VWR International europaweit zusammengestellt und im Vorfeld mit einer Live-Performance im Studio der ECG pro-SEQ-o GmbH aufgezeichnet. Mit einer Vier-Kamera-Regie, darunter eine Funkkamera, ein Panasonic AV-HS400A HD/SD Mischer, zwei AJA KI PRO Digital Festplattenrecorder und zwei DiVentix Analog Way als Kreuzschine, zeichnete das Dreieicher Medienunternehmen die Performance auf und projizierte das Geschehen live mit drei Projektionen an das Bühnenbild. Die speziell für die einzelnen Aktionen programmierten Lichtshows unterstützten die Stimmung.

Parallel dazu stattete die ECG pro-SEQ-o GmbH an einem weiteren Veranstaltungsort in Madrid eine Messe und die anschließende Abendveranstaltung der BioMarke von VWR International mit Medientechnik aus.

Info: www.pro-seq-o.de

 

Studie zur Reichswaldhalle Feucht

Die aus den 1970er Jahren stammende Reichswaldhalle in Feucht (bei Nürnberg) wird den heutigen Anforderungen nicht mehr gerecht. So ist beispielsweise das Restaurant der Reichswaldhalle, auch infolge des freien Hallencaterings, ein permanentes Sorgenkind (Fluktuation, Öffnungszeiten, Essensqualität u.a.), die neuen Brandschutzrichtlinien lassen die Kapazitäten der Reichswaldhalle von heute etwa 600 Reihensitzplätzen (Kombination Großer und Kleiner Saal) auf künftig 550 schrumpfen und auch der Veranstaltungskalender ist mit 20.000 Besuchern pro Jahr für die Marktgemeinde Feucht nicht wirklich befriedigend.

Entsprechend wurde der EVVC-Partner Symbios AG (Karlsruhe) im Sommer 2010 mit einer „Studie zur Optimierung der Reichswaldhalle“ beauftragt, deren Ergebnisse und Empfehlungen am 15. März 2011 öffentlich in der RWH vorgestellt und diskutiert wurden. Am 22. März 2011 erfolgte die Sitzung des Hauptausschusses des Marktgemeinderats, wo die Gutachter-Empfehlungen einstimmig für den Grundsatzbeschluss, der durch den Marktgemeinderat voraussichtlich am 31. März getroffen werden soll, beschlossen wurden. Inhalte der Studie waren eine umfangreiche Markt- und Bedarfsanalyse, die auf Grundlage von Auswertungen des Veranstaltungskalenders, Benchmarking mit vergleichbaren Hallen und empirische mündliche und schriftliche Befragungen (Rücklaufquote 37,5 Prozent bei über 200 versandten Fragebögen) erstellt wurde, sowie Empfehlungen zum künftigen Raum- und Nutzungskonzept, zur künftigen Gastronomie sowie zur künftigen Organisation und zum Betrieb. Darüber hinaus wurde anhand verschiedener Entwicklungsszenarien transparent deren Auswirkungen auf die Reichswaldhalle und die Marktgemeinde Feucht aufgezeigt.

Im Hinblick auf das Sorgenkind „Gastronomie" stellten die Gutachter im Rahmen ihrer Untersuchungen beispielsweise fest, dass der Restaurantbetrieb in der Reichswaldhalle gehalten und daher wirtschaftlich gestärkt werden muss und dies über eine duale Lösung, die zwei verschiedene Mietpreislisten für die Reichswaldhalle vorsieht. Eine günstige Mietpreisliste, wenn das Catering über das Restaurant der Reichswaldhalle erfolgt, und eine teurere, falls das Catering extern erfolgt. Da viele Schlüssel-Veranstalter der Reichswaldhalle auf ein eigenes freies Catering bestehen, werden diese künftig eine etwas teurere Miete bezahlen, wobei der Differenzbetrag dem Restaurant der Reichswaldhalle als „Gewinn aus entgangener Einnahme“ zukommt.

Info: www.symbios.de

 

Messe Stuttgart öffnet Tore für Kirchentag 2015

2015 übernimmt Stuttgart die Gastgeberrolle für ein bedeutendes Großereignis: Zum 35. Evangelischen Kirchentag werden rund 100.000 Besucher in der Landeshauptstadt erwartet. Neben der Innenstadt als zentralem Veranstaltungsort soll auch der Messe Stuttgart eine entscheidende Aufgabe zukommen. „Die Messe verfügt in Stuttgart über die größten Veranstaltungsräume“, so Rüdiger Runge, Pressesprecher des Deutschen Evangelischen Kirchentags. „Hier werden vor allem große Vorträge und Podiumsdiskussionen, Konzerte und Gottesdienste stattfinden. Auch für unseren Markt der Möglichkeiten, bei dem traditionell über 800 Gruppen und Organisationen aus Kirche und Gesellschaft mit ihren Ständen vertreten sind, bietet die Messe sehr gute Voraussetzungen.“

2015 übernimmt Stuttgart die Gastgeberrolle für ein bedeutendes Großereignis: Zum 35. Evangelischen Kirchentag werden rund 100.000 Besucher in der Landeshauptstadt erwartet. Neben der Innenstadt als zentralem Veranstaltungsort soll auch der Messe Stuttgart eine entscheidende Aufgabe zukommen. „Die Messe verfügt in Stuttgart über die größten Veranstaltungsräume“, so Rüdiger Runge, Pressesprecher des Deutschen Evangelischen Kirchentags. „Hier werden vor allem große Vorträge und Podiumsdiskussionen, Konzerte und Gottesdienste stattfinden. Auch für unseren Markt der Möglichkeiten, bei dem traditionell über 800 Gruppen und Organisationen aus Kirche und Gesellschaft mit ihren Ständen vertreten sind, bietet die Messe sehr gute Voraussetzungen.“

Die Messe Stuttgart indes freut sich auf die Herausforderung und die kann pro Einzelveranstaltung durchaus bei 8.000 Besuchern liegen. „Die Messeinfrastruktur ist auf Großveranstaltungen, bei denen viele Besucher in kurzer Zeit auf das Gelände kommen, bestens ausgerichtet“, bestätigt Messe-Projektleiterin Micaela Wieber-Thielmann. „Wir sehen dem Kirchentag mit Spannung entgegen.“

Der Deutsche Evangelische Kirchentag, der alle zwei Jahre stattfindet, war bereits drei Mal zu Gast in Stuttgart:1952, 1969 und zuletzt 1999. In diesem Jahr ist Dresden Austragungsort, 2012 Hamburg.

Info: www.messe-stuttgart.de

 

„Locations“ zum ersten Mal in Mannheim

Außergewöhnliche Veranstaltungsorte stehen im Fokus der Locations Rhein-Neckar, wenn sich die Kongress- und Eventbranche der Region am 1. April 2011 im Congress Center Rosengarten trifft. Rund 120 Aussteller darunter alle führenden Veranstaltungshäuser und Eventdienstleister der Metropolregion Rhein-Neckar präsentieren sich im Mannheimer Rosengarten. Auch den Rosengarten selbst kann man bei einer der Hausführungen, die den Tag über angeboten werden, näher kennen lernen. Zusammen mit der Ludwigshafener Kongress- und Marketing-Gesellschaft mbH (LUKOM) stellt die m:con mannheim:congress GmbH zudem die Tagungsmöglichkeiten im Pfalzbau Ludwigshafen vor. Seit der Wiedereröffnung des traditionsreichen Hauses 2009 vermarktet m:con das Kongressgeschäft des Pfalzbaus mit.

m:con nutzt die Messe, um die Besucher auf die „autosymphonic“ hinzuweisen. Mit diesem multimedialen Großevent feiert die Stadt Mannheim am 10. September 2011 den 125. Geburtstag des Automobils. Geschäftsführer Michel Maugé stellt in einem Vortrag das Konzept des Gesamtkunstwerkes vor. Die Sinfonie für großes Orchester, Chor und 80 Automobile wird in Interaktion mit Multimediakunst die Geschichte des Automobils sinnlich erlebbar machen. Die Autos werden von Mannheimer Schülern wie Instrumente gespielt. Ein Jahr lang werden sie dafür von Dozenten der Pop-Akademie Mannheim ausgebildet. Besucher der künstlerischen Darbietung dürfen sich auf ein kostenloses Glas Sekt freuen. Auch der m:con Stand im Foyer steht ganz im Zeichen der multimedialen Sinfonie und der Erfindung von Carl Benz.

Aktuelle Trends werden in den begleitenden Vorträgen diskutiert. Praxistipps und Anregungen für eine erfolgreiche Eventgestaltung gibt Elena Ressmann, Geschäftsführerin der Agentur Ressmann. Marc Reinshagen, Geschäftsführer der Internetagentur Reinshagen & Hartung, erörtert, wann es sinnvoll ist, Social Media im Eventbereich einzusetzen. Bastian Fiedler (Prokurist), m:con, und Hartwig Stark (Prokurist), Lukom, präsentieren die gemeinsame Vermarktung des Pfalzbaus als Paradebeispiel einer Kooperation über Stadt- und Landesgrenzen hinweg. Um die vielfältigen Einsatzmöglichkeiten von interaktiven Elementen in Shows, Ausstellungen und Events dreht sich der Vortrag Dominik Rinnhofers von der Medienkunstgruppe PONG. An dem Schlagwort "Compliance" kommt auch in der Eventbranche heute niemand mehr vorbei. Ulrich Semblat, Vorsitzender des Berufsverbandes der Sportökonomen & -manager, informiert über die gesetzlichen Rahmenbedingungen und stellt Lösungsansätze für die Eventbranche vor.

Info: www.locations-messe.de

 

Event3 auf der Showtech

Mit ihrer Plattform Event3 bietet die Showtech in Berlin Trends und technische Innovationen für die Theater-, Event- und Veranstaltungsbranche. Informationen zum Ausbildungsmarkt, zur Sicherheit und zur Nachhaltigkeit von Events runden das Programm ab. Zum dritten Mal die Drei, so heißt es für das offene Eventforum auf der Showtech vom 7. bis 9. Juni 2011 in der Messehalle 3 in Berlin. Die Vortrags- und Diskussionsplattform in der „Eventhalle" der 15. Internationalen Fachmesse für Bühnen- und Veranstaltungstechnik, Ausstattung und Event Services blickt alle zwei Jahre in Gegenwart und Zukunft der Eventbranche.

Der Bildungsvormittag des 8. Juni wird von Dr. Ulrich Wünsch von der hdpk, der Hochschule der populären Künste, Berlin, eröffnet werden. Es geht dann um den „Qualitätszirkel Event-Studium und seine Implikationen für Anforderungen an und Ziele für eine gute, eine gelungene Berufsfeldausbildung." Schein, Sein und Zukunft der Qualität in der Ausbildung werden kritisch durchleuchtet. Der studierte Pädagoge Michael Hosang, der mit dem Studieninstitut für Kommunikation, Düsseldorf, einer der erfahrensten Aus- und Weiterbilder ist, setzt den Reigen fort. Dass Messen echte Profis brauchen, ist das Thema von Hendrik Hochheim, Berlin. Er spricht für den AUMA aus Sicht eines großen Fachverbandes. Mit der Frage, ob man Kreativität lernen kann, beschäftigt sich Annette Beyer, Berlin. Die Theaterwissenschaftlerin und Autorin gründete 2008 das treibhaus 0.8 – den ersten und bisher einzigen Studiengang für Kreative in der Live-Kommunikation. Die Sicht eines Technikdienstleisters kommt mit Matthias Heppke, dem Niederlassungsleiter gahrens + battermann, Berlin, hinzu. Das Weiterbildungspotenzial der Kultur- und Kreativwirtschaft ist Thema des letzten Impulsvortrages, für den die Showtech Jürgen Schepers, den Branchenkoordinator Kreativwirtschaft der Industrie- und Handelskammer Berlin gewinnen konnte. Alle Referenten treffen sich zu einer abschließenden großen Bildungsrunde als Podiumsdiskussion.

Der Innovationsnachmittag des 8. Juni widmet sich dem Neuen aus den Bereichen Ton, Licht und Projektion. Aber auch hier kommt das Thema Nachhaltigkeit nicht zu kurz. Uwe Buhrdorf von der satis&fy AG, Berlin, berichtet aus der Praxis einer großen Productioncompany, die das Thema Umweltschutz nicht nur als Feigenblatt vor sich herträgt. Der Diplomingenieur Gerald Heise von Laser Imagineering, Lübeck, stellt das aktuell Neue bei LED-Scheinwerfern vor und Guido Matzer von q~bus Mediatektur GmbH beleuchtet neue Projekte um Projektion und Medieneinsatz. Die Möglichkeiten der Verknüpfung werden von allen Teilnehmern in einer anschließenden Podiumsrunde ausgelotet.

Die Sicherheit steht dann am 9. Juni als Abschluss der drei diskursiven Tage im Mittelpunkt. Der Katastrophenforscher Dr. Dirk Oberhagemann, Lippetal, vom vfdb (Vereinigung zur Förderung des Deutschen Brandschutz e.V.) eröffnet den Donnerstag zum Thema „Risiko Großveranstaltungen: Planung, Bewertung, Evakuierung & Rettungskonzepte". Wolfgang Heuer von der Unfallkasse NRW, Düsseldorf, berichtet über neue Konzepte für Aufsichtsführende Person. Die Ingenieurin und Bühnenbildnerin Kerstin Budde, Hamburg, erzählt von den Inszenierungen der Ruhrtriennale, bei denen sogar ein Tanklaster auf eine Bühne kracht. Maik Boltes vom Forschungszentrum Jülich analysiert Besucherströme und berichtet über Laborexperimente, Tracking, Analyse und Auswertung. Lutz Hassenstein vom Ingenieurbüro Awater, Wuppertal, referiert über den Umbau einer Steuerung des Theater am Gärtnerplatz. Neben xEMP Extra Entertainment Media Publishing in Berlin ist die Deutsche Gesetzliche Unfallversicherung (DGUV), Berlin, ein Partner für den Thementag Veranstaltungssicherheit im Event3 Forum.

Info: www.showtech.de

 

Diese News aus der Branche wurden in freundlicher Unterstützung mit dem BlachReport erstellt.

 

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