Panorama

Was geschah vor … Jahren? Heute: der 09. März

Auf AGITANO lassen wir täglich die Wirtschaftsgeschichte wieder aufleben. In einem kurzen Überblick zeigen wir, was sich auf den Tag genau – in den Jahren zuvor – zugetragen hat. Einflussreiche Eckdaten des Wirtschaftsgeschehens werden genauso in Erinnerung gerufen, wie Pioniertaten großer Erfinder und Durchbrüche weit reichender Erfindungen. Heute: der 09. März

 

Wirtschaft:
1822: Dem New Yorker Charles M. Graham wird für den von ihm erfundenen verbesserten Aufbau künstlicher Zähne das erste Patent für Zahnersatz bewilligt.
1920: Der Elektrochemiker Erik Liebreich schafft die Grundlagen der Verchromungstechnik und erhält ein deutsches Patent für sein Verfahren zur elektrolytischen Abscheidung von metallischem Chrom, die Grundlage für das Verchromen durch Chromelektrolyte.
1959: Auf der Spielwarenmesse American Toy Fair in New York wird die Barbie-Puppe „geboren“. Vorbild für die Puppe ist die Comic-Figur Bild-Lilli. Das US-Unternehmen Mattel schuf damit eine der bekanntesten und meistverkauften Puppen der Welt.
1964: In Dearborn im US-Bundesstaat Michigan verlassen die ersten Einheiten der legendären Serie „Ford Mustang“ die Montagebänder.
2004: Der Präsident des TSV 1860 München, Karl-Heinz Wildmoser wird wegen der angeblichen Annahme von 2,8 Mio. Euro Bestechungsgeld im Zusammenhang mit dem Bau des neuen Stadions in München festgenommen.

 

Wissenschaft und Technik:
1776: Das Hauptwerk des schottischen Ökonomen Adam Smith “An Inquiry into the Nature and Causes of the Wealth of Nations” (Der Wohlstand der Nationen) erscheint in London. Es markiert sowohl den Beginn der klassischen Nationalökonomie als auch parallel des Wirtschaftsliberalismus.
1908: Einer fünfköpfigen britischen Mannschaft gelingt die Erstbesteigung des Mount Erebus in der Antarktis, dem südlichsten aktiven Vulkan der Erde.
1911: Die Universität Lissabon (1288-1537) wird nach fast 400 Jahren von der republikanischen Regierung erneut gegründet. Sie war 1537 nach Coimbra verlegt worden.
1931: Ernst Ruska und Max Knoll entwickeln das Elektronenmikroskop, das die Proben mit Elektronen statt mit Licht abtastet. Ruska erhält dafür 1986, zwei Jahre vor seinem Tod und 55 Jahre nach der Erfindung, den Physiknobelpreis. Knoll starb bereits 1969.
1949: In Göttingen konstituiert sich der Deutsche Forschungsrat, ein Vorläufer der Deutschen Forschungsgemeinschaft.
2006: Die NASA gibt im Zuge der Erforschung durch die Raumsonde Cassini-Huygens bekannt, dass sich auf dem Saturn-Mond Enceladus mutmaßlich Wasser befinden könnte.
 

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