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Webanlyse für’s Reporting? Schmeißen Sie das Geld zum Fenster raus!

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Gerade Unternehmen, die Ihre Homepage als Verkaufs- oder Akquise-Plattform nutzen, werden um die Investition in ein Webanalyse-Tool nicht herumkommen. Diese Investitionen erweisen sich allerdings als nutzlos, sofern die aus der Webanalyse resultierenden Daten allenfalls halbherzig oder überhaupt gar nicht zur Optimierung der geschäftlichen Maßnahmen genutzt werden. Das kommt heute noch sehr oft vor! Das geht aus Ergebnissen der Studie „Webanalyse und Website-Personalisierung in Deutschland“ der etracker GmbH* hervor.

Webanalyse – Potenzial wird nur selten ausgeschöpft

Wie die eingangs erwähnte Studie zeigt, nutzen mehr als vier von zehn mittelständischen Unternehmen (41 Prozent)  Daten aus der Webanalyse ausschließlich für interne Reportings. Jeder vierte Befragte (26 Prozent) gibt an, Analysedaten eher halbherzig für Optimierungsmaßnahmen zu nutzen. Gerade einmal ein Drittel (30 Prozent) verwendet die Daten aus der Webanalyse vollends für die Verbesserung von Website und Online-Marketing-Kampagnen.

Auf der Tagesordnung der Marketing-Entscheider stehen Webanalyse-Daten nicht. Der Großteil der Befragten (42 Prozent) schaut einmal im Monat ins System. Ein Viertel (25 Prozent) tut es einmal pro Quartal. Nur zwei von zehn Unternehmen (17 Prozent) beobachten wöchentlich Besucherdaten, Klicks und Conversions – unabhängig davon, welches Webanalyse-Tool überhaupt genutzt wird.

Geld zum Fenster raus geschmissen

Olaf Brandt zeigt für das Vorgehen der Unternehmen nur wenig Verständnis: „Wer die Daten aus der Webanalyse nur für Reports und Statistiken verwendet, wirft bares Geld aus dem Fenster“, so der Geschäftsführer der etracker GmbH. Dabei liegt in den Webanalyse-Daten derart viel Potenzial: „Der Grundsatz lautet: »Analysieren, Testen, Optimieren«. Anhand der Daten können nicht nur Schwachstellen auf der Website ausgemerzt, sondern auch automatisierte Inhalte auf der Website ausgespielt werden, je nach Präferenzen und Verhalten des Besuchers. Damit lassen sich verschiedenste Website-Ziele wie Nutzerinteraktion, Kundenbindung, Leadgenerierung oder Umsatz positiv beeinflussen.“

*Weiterführende Informationen zur Studie:

Auftraggeber: etracker GmbH
Titel: „Webanalyse und Website-Personalisierung in Deutschland“

Grundgesamtheit: Marketing-Entscheider in KMU in Deutschland ab 50 Mitarbeitern
Stichprobengröße: n=200, Webanalyse-Tool-Nutzer=155
Auswahlverfahren: Zufallsauswahl auf Basis des Online-Access-Panels von Research Now; Einladung per E-Mail

Durchführendes Institut: Research Now

Erhebungszeit: April 2015

Über die etracker GmbH:

Die etracker GmbH ist ein Anbieter von Produkten und Dienstleistungen zur datengetriebenen Optimierung von Websites und Online-Marketing-Kampagnen. Weiterführende Informationen zum Unternehmen finden am Thema Interessierte im Internet unter www.etracker.com

Christoph Schroeder

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