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Weihnachtsgeschenke für Mitarbeiter statt für’s Finanzamt

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Die „EY Studie: Weihnachtsgeschenke 2014“ hat im vergangenen Jahr herausgefunden, dass die Deutschen immer weniger Geld für Weihnachtsgeschenke ausgeben. Die Gründe dafür sind ganz unterschiedlich. Steigende Lebenshaltungskosten und die damit verbundene, schlechtere finanzielle Situation ist einer der Hauptgründe. Firmen können ihren Mitarbeitern daher ein besonderes Weihnachtsgeschenk in Form von Bargeld machen. Die finanzielle Unterstützung ist in allen Branchen gern gesehen und wird den Klassikern wie Schokolade oder Schreibwaren vorgezogen.

Warum Weihnachtsgeschenke für Mitarbeiter?

Weihnachtsgeschenke für Mitarbeiter sind mehr als nur eine freundliche Geste. Das richtige Geschenk steigert die Motivation und ist ein wichtiges Werkzeug im Rahmen der Mitarbeiterbindung. Der positive Einfluss auf einzelne Mitarbeiter schlägt sich in der Team-Perfomance nieder und steigert die Produktivität der Gruppe. Dies gilt sowohl für einfache Angestellte als auch für das mittlere und höhere Management.

Steuerfreie Weihnachten mit den passenden Zahlungen

Geldgeschenke an Mitarbeiter weiterzugeben ist in vielen Fällen nicht möglich, ohne dass das Finanzamt einen Teil davon in Form von Steuern für sich beansprucht. Die Erhöhung des Weihnachtsgeldes oder Bonuszahlungen sind in der gesamten Höhe zu versteuern. Der Staat erlaubt aber eine Reihe von steuerfreien Zahlungen. Kombiniert man die einzelnen Zahlungen miteinander, können Unternehmen ihren Mitarbeitern jedes Jahr bis zu 2.000 Euro unversteuert zukommen lassen.

Dieser Geldbetrag setzt sich aus drei verschiedenen Posten zusammen:

  • 1.342 € für Verpflegung: 6,10 € täglich für 220 Arbeitstage
  • 528 € im Rahmen der 44-€-Freigrenze: 44 € für 12 Monate
  • 180 € für persönliche Anlässe: bis zu drei Zahlungen zu je 60 €

Angestellte und Arbeitgeber können diesen finanziellen Vorteil im vollen Umfang für sich nutzen.

Alle Jahre wieder – ganz ohne Verwaltungsaufwand

Die steuerfreien Zahlungen sind ohne Frage die erste Wahl für ein Geldgeschenk an Mitarbeiter. Dennoch sollte nicht außer Acht gelassen werden, dass diese Zahlungen auch einen zusätzlichen Verwaltungsaufwand mit sich bringen. Möchten Firmen die Extrakosten für den Personalaufwand umgehen, können Sie auf externe Dienstleister zurückgreifen.

So können Unternehmen spezielle Geldkarten an die Angestellten ausgeben. Diese sind mit den entsprechenden Geldbeträgen aufgeladen. Die Verwaltung wird über den jeweiligen Dienstleister abgewickelt. Die Karten können bei einer Reihe von Vertragspartnern als einfaches Zahlungsmittel verwendet werden. Der Mitarbeiter hat somit das Geld zur freien Verfügung und kann es nach seinen eigenen Wünschen verwenden.

Katja Heumader

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