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Weihnachtsmärkte: Beliebter Glanz mit Glühwein

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Auch dieses Jahr rückt die Zeit der Weihnachtsmärkte immer näher – nachdem sie von der Dekoration in vielen Schaufenstern bereits seit einigen Wochen angekündigt wird. Der wachsende „Allerweltscharakter“ des Weihnachtsmarktes stört dabei die wenigsten. Doch einmal vollkommen abgesehen von der politischen (Un-)Korrektheit von Weihnachten gibt es auch einige interessante Zahlen und Umfrageergebnisse, gerade zum Thema Weihnachtsmärkte: Wirklich viel Geld geht vor allem für jene Speisen und Getränke über die Standtheke, die Weihnachten so einzigartig machen – siehe dazu auch die Infografik im Beitrag. Weniger Hoffnungen machen sich hingegen Kunsthandwerker und Schausteller.

Weihnachtsmärkte: Beliebte Features und ungeliebte Umstände

Die breite Mehrheit will hin: Laut einer Umfrage zieht es rund 75 Prozent der Volljährigen hierzulande zumindest einmal dieses Jahr zum Weihnachtsmarkt. Indes sind die meisten der Meinung, dass Weihnachtsmärkte

  • vollkommen überteuert sind.
  • zu große Menschenmengen auf einmal anziehen.
  • trotz allem zur Adventszeit dazugehören.

Zwar erfreuen sich Weihnachtsmärkte weiterhin großer Beliebtheit; auf wesentlich weniger Begeisterung trifft hier der Bierausschank: Nur 14 Prozent würden auf Bier auf dem Weihnachtsmarkt bestehen. Glühwein hingegen ist für 81 Prozent der Befragten eine Selbstverständlichkeit.

Infografik: Was einen Weihnachtsmarkt auszeichnet

Die folgende Infografik von Statista geht von einer etwas anderen Fragestellung aus: 66 Prozent der Befragten, die Besuche auf dem Weihnachtsmarkt eingeplant haben, halten Glühwein bei dieser Gelegenheit für sogar unverzichtbar. Nur für 24 Prozent wiederum ist der Punsch als alkoholfreie Variante fester Bestandteil. Weiterhin hoch im Kurs sind gebrannte Mandeln (48 Prozent), heiße Maronen (21 Prozent), Schmalzgebäck (19 Prozent) und Amaretto (sechs Prozent).

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Der Klassiker Glühwein zeichnet für die meisten den Besuch der Weihnachtsmärkte aus. (Quelle: Statista)

Ungleich verteilter Gewinn auf Weihnachtsmärkten

Für die meisten ist es selbstverständlich, vorrangig um des leiblichen Wohles willen auf den Weihnachtsmarkt zu gehen: Die typischen Getränke und Speisen auf die Hand lassen die Einstimmung auf das Fest der Liebe durch den Magen gehen. Im ersten Moment denken beim Wort Weihnachtsmarkt viele auch nicht gleich an die zahlreichen Kunsthandwerker und Schausteller, die die Adventsatmosphäre ebenfalls prägen. Die allerdings denken vermehrt darüber nach, ihr Geschäft aufzugeben: Ein nachvollziehbarer Entschluss, wenn der Gewinn beim Verkauf auf den Weihnachtsmärkten noch nicht einmal die Fixkosten.

Trotz allem ziehen die Weihnachtsmärkte die Menschen fast schon magisch an – und das nicht nur hier: Selbst in der US-amerikanischen Metropole Chicago findet seit 1996 ein US-Christkindlmarket statt. Dieser ist vom Nürnberger Markt inspiriert und hat Ziel, „internationales Flair und lokalen Charme“ zu vereinen.

Beate Greisel

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