Bildung

Weiterbildung? So überzeugen Sie den Chef!

Weiterbildung, Fortbildung, Flexibilität

Es gibt es genügend Gründe, die für eine Weiterbildung sprechen. Dennoch gibt es noch genügend Chefs, die nur schwer für die Fortbildung ihrer Mitarbeiter zu begeistern sind. Das Projekt steckt momentan in einer kritischen Phase, eine Vertretung ist derzeit nicht in Sicht, das Budget für Qualifizierungsmaßnahmen ist aufgebraucht … . Wenn es darum geht, eine Weiterqualifikation abzulehnen, dann sind manche Arbeitgeber um keine Ausrede verlegen. Im Folgenden verraten wir Ihnen, wie Sie Ihren Chef vom Sinn einer Weiterbildung überzeugen.

Mehrwert für Unternehmen aufzeigen

Abendschulen, Bildungsurlaub, Fernstudium, Workshops … . Für Berufstätige gibt es inzwischen zahlreiche Möglichkeiten, sich weiterzuentwickeln. Hinzu kommt, dass jedes dritte Unternehmen in Deutschland Weiterbildung befürwortet. Das zeigen Ergebnisse einer Umfrage der Deutschen Industrie- und Handelskammer (DIHK). Allerdings nur unter der Voraussetzung, dass sich diese Form der Mehrinvestition zeitnah amortisiert. Genau hier sollten Arbeitnehmer als Erstes ansetzen. Machen Sie Ihrem Chef klar, dass wenn Sie etwas Neues lernen, Sie auch effektiver und effizienter arbeiten als vorher. Oder Sie machen deutlich, dass Sie dank des Impulses, der von außen kommt, die Chance haben für ein bereits seit Langem bestehendes Problem einen neuen Lösungsansatz zu entwickeln. Wichtig ist: Zeigen Sie Ihrem Unternehmen den Mehrwert auf, der sich durch die Weiterbildung auch für den Betrieb ergibt.

Über Inhalt der Weiterbildung informieren

Starten Sie mit dem „Warum“! Was für Führungskräfte, die ihre Mitarbeiter vom Sinn einer betriebsinternen Maßnahmen überzeugen möchten gilt, gilt für Angestellte, die ihren Chef vom Sinn einer Weiterbildung überzeugen möchten, mindestens gleichermaßen. Warum sollte er sie Ihnen genehmigen? Dazu muss Ihr Vorgesetzter wissen, worum es in dieser Fortbildung geht. Welche Inhalte werden in den Kursen behandelt? Welcher Aspekt wird näher beleuchtet? Inwieweit bringen diese Sie hinsichtlich der Ausübung Ihrer beruflichen Tätigkeit weiter? Am besten ist, Sie bringen die vom Fortbildungsinstitut ihrer Wahl bereitgestellten Unterlagen zum Gespräch mit Ihrem Chef gleich mit.

Eigeninitiative zeigen

Einem jeden Chef fällt es umso schwerer, „Nein!“zu sagen, wenn er sieht, wie wichtig einem persönlich eine infrage kommende Weiterbildung ist. Verdeutlichen Sie diesen Gesichtspunkt durch Eigeninitiative. Zeigen Sie Ihrem Vorgesetzten einen Zeitplan, in welchem klar aufgelistet ist, wie viel Zeit Sie für die Fortbildung aufwenden möchten – inklusive Wochenenden und nach Feierabend, damit nicht allzu viel Arbeitszeit für die Weiterqualifikation „draufgeht“.

Treueschwur leisten

„Jeder ist ersetzbar!“ Doch das dauert seine Zeit. Das gilt allen voran in kleinen und mittleren Unternehmen, den so genannten KMU. Sie wissen um den Wert „ihrer“ Fachkraft. Machen Sie deutlich, dass Sie sich weiterqualifizieren, weil sie zukünftig für den Betrieb besserer Leistungen erbringen möchten, und zwar langfristig! Neben Innovationen sind geringe Personalfluktuationen für einen jeden Arbeitgeber ein entscheidender Wettbewerbsvorteil.

Christoph Schroeder

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