Wirtschaft

Weltbank schätzt Schäden in Japan auf 166 Mrd. Euro

Die Weltbank schätzt die Schäden in Japan infolge des schweren Erdbebens und des verheerenden Tsunamis auf bis zu 166 Mrd. Euro (235 Mrd. Dollar). Die Credit Suisse geht hingegen von bis zu 132 Mrd. Euro aus, die Dekabank von 137 Mrd. Euro. Die Folgen der Atomkatastrophe um das AKW Fukushima lassen sich für Japan und die ganze Region dagegen noch nicht abschätzbar. Auch der Vorstandschef des weltgrößten Rückversicherers Munich Re, Nikolaus von Bomhard, hat erneut bekräftigt, dass wegen der Addition der möglichen Schäden es für die Assekuranz nicht verantwortbar sei, Atomrisiken zu versichern. Die Schäden aufgrund des Erdbebens und der Tsunami allein könnten nach Einschätzung der Weltbank hingegen vergleichsweise schnell behoben werden. Dies habe bereits das schwere Beben von Kobe im Jahr 1995 gezeigt. Die damaligen Schäden in Höhe von 100 Mrd. Dollar seien relativ zügig behoben worden.

 

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