Energie & Umwelt

Weltrekord bei CIGS-Solarzellen

Forscher der Eidgenössischen Materialprüfungs- und Versuchsanstalt für Industrie, Bauwesen und Gewerbe (EMPA) in der Schweiz haben den Wirkungsgrad von flexiblen Solarzellen entscheidend weiterentwickelt und damit ihren eigenen Weltrekord von 17,6 Prozent aus dem Juni 2010 gebrochen. Das Frauenhofer Institut für Solare Energiesysteme in Freiburg hat die den Wirkungsgrad von 18,7 Prozent bereits bestätigt. Damit werden die flexiblen Solarmodule zu einem ernstzunehmenden Konkurrenten für mono- und polykristaline Siliziumzellen. Die Vorteile der flexiblen und leichten CIGS-Solarzellen liegen sowohl bei der günstigen Herstellung im Rolle-zu-Rolle Verfahren, als auch bei den verbesserten Systemkosten durch die leichten, flexiblen Module, die zudem die Installation und den Transport vereinfachen. Welche Technologie im PV-Bereich sich letztlich durchsetzen wird ist gegenwärtig noch offen. Ein Forscherteam von 24 Partnern aus Forschung und Industrie erkundet daher derzeit in dem von dem BMU mit 5,5 Millionen Euro geförderten Verbundprojekt „SolarWinS“ die zukünftige Entwicklung der Silizium-Photovoltaik und lotet das Wirkungsgrad-Potenzial dieser Technologien aus. Informationen über den zukünftigen Weg der Photovoltaik sind von strategischer Bedeutung für Investitionen und damit die langfristige Ausrichtung und Wettbewerbsfähigkeit der beteiligten Unternehmen.

 

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