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Weltweites Spam-Aufkommen sinkt gegenwärtig

Nach einem Bericht des IT-Security-Konzerns McAfee ist das weltweite Aufkommen an Spam im letzten Quartal 2011 auf dem niedrigsten Stand seit Jahren. Von dem Rückgang sind besonders Länder betroffen, die regelmäßig mit einem sehr hohen Anteil an Spam auskommen müssen, wie Brasilien, Argentinien, Südkorea oder Großbritannien. In Deutschland und in den USA hingegen hat sich das Ranking leicht erhöht.

Darüber hinaus verweist der Report auf den jüngsten quantitativen Anstieg von Computern, die Teil von Botnetzen sind. Das momentan aktivste Botnetz, Cutwail, ist für etwa ein Drittel des weltweit versendeten Spams zuständig.

Zudem konnte McAfee im Zeitraum Oktober-Dezember 2011 pro Tag 9.300 schädliche, mit Malware verseuchte, Webseiten ausfindig machen. Im dritten Quartal waren es nur 6.500 Seiten. Im Durchschnitt ist eine von 400 Urls gefährlich.

In der Datenbank des Sicherheitskonzerns befinden sich momentan 75 Millionen Malware-Varianten. Der Anteil mobiler Schadsoftware erhöhte sich, da viele Cracker das Google Betriebssystem Android ins Visier nehmen.

(sm)

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