Management

Werbemarkt boomt wieder, Bewegtbilder im Internet stark im kommen

2010 wurden in Deutschland fast 30 Milliarden Euro für Werbung ausgegeben – das ist ein weiterer Anstieg von 2,4 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Allerdings waren die Investitionen im Krisen-Jahr 2009 um sechs Prozent zurückgegangen. Daher werde es noch etwas dauern, „um zu alter Stärke zurückzukehren“, so Volker Nickel, der Sprecher des Zentralverbands der deutschen Werbewirtschaft (ZAW). Erstmals hat dabei das Medium Fernsehen mit Einnahmen von 3,95 Milliarden Euro (+ 8,6) die Tageszeitungen (3,64 Milliarden Euro = -1,5 Prozent) vom Spitzenplatz verdrängt. Der Online-Werbemarkt wuchs prozentual am stärksten um 13 Prozent auf 861 Millionen Euro. Laut einer Umfrage des Bundesverbandes für Digitale Wirtschaft (BVDW) gehen dabei 94 Prozent der befragten Experten davon aus, dass der Anteil von Internetspots, also Bewegtbildern im Internet,  in den nächsten zwei Jahren einen weiteren bedeutenden Zuwachs erfahren wird. BVDW-Präsident Arndt Groth: „Immer mehr Unternehmen nutzen Video-Werbung im Internet auf Grund der hohen Wirksamkeit und berücksichtigen sie bei ihrem Einsatz in innovativen Kampagnen.“ Der größte Vorteil der Onlinespots sei dabei in der Einführung neuer Produkte und der Imageaufwertung des Unternehmens durch innovative Kundenansprache. Dabei sollten die Videos im Idealfall nicht länger als 19 Sekunden dauern. Der ZAW rechnet für 2011 mit einer weiteren Steigerung des gesamten Werbemarktes um 1,4 bis 2,4 Prozent.

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