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So werden Sie zum guten „Heimwerker“! Fünf Regeln fürs Home-Office

… aus der zweiwöchentlichen Themenserie „Anders denken” von Nicola Fritze. Nach dem letzten Beitrag „Home-Office: Sinnvoll oder Schnee von gestern?” folgt heute: „So werden Sie zum guten „Heimwerker“! Fünf Regeln fürs Home-Office”

Bürokommunikation, Kaufmann, Schreibtischarbeit
Bild: Paul-Georg Meister / pixelio.de

Wir alle wissen: ein Tag im Büro kann die Hölle sein. Das Telefon klingelt unaufhörlich, ständig trudeln neue Emails ein. Sie kommen nicht mal dazu, eine Pause zu machen. Der Kollege fragt Sie in einer schwierigen Angelegenheit um Rat, obwohl Sie schon genug mit Ihren eigenen Aufgaben zu tun haben. Und der Chef hat auch schon wieder schlechte Laune. Und Sie? Sie wollen nur eins: nach Hause.

An solchen Tagen reift in vielen von uns schnell die Vorstellung von einem selbstbestimmten, entspannten Arbeiten an eben dem Ort, an den wir uns sehnen: zu Hause. In meiner letzten Kolumne haben Sie gelesen, dass ein Wechsel ins Home-Office durchaus sinnvoll und sehr motivierend sein kann. Aber wie sollte es anders sein: auch die Heimarbeit hat ihre Tücken!

Verständlicherweise fällt es uns in den eigenen vier Wänden schwer, zwischen Arbeit und Privatleben zu trennen. Und so sieht die Realität im heimischen Büro oft genug nicht rosiger aus als die Arbeit im Büro: das Telefon, die Emails, die aufwendigere Kommunikation mit den Kollegen und der Chefin… Und dann sind da auch noch die Kinder, die von der Schule kommen, eine Katze, die gefüttert werden will, und die vielen anderen privaten Aufgaben, die Ihnen vor der Nase herumschwirren.


Klar, nicht jedem gelingt dieser Spagat zwischen Arbeit und Privatem. Am Anfang steht daher die Frage: bin ich überhaupt der Typ für flexibles Arbeiten? Vereinbaren Sie mit ihrem Chef zunächst eine Probephase für die Heimarbeit und seien Sie ehrlich zu sich selbst! Dass Sie bei der Heimarbeit unproduktiver sind als im Büro, kann viele Gründe haben. Und es bedeutet nicht automatisch, dass sie undiszipliniert oder unmotiviert wären. Sie profitieren am meisten vom schnellen und unkomplizierten Austausch mit Ihren Kollegen? Sie können sich zu Hause schlecht konzentrieren, weil die Rahmenbedingungen nicht stimmen, ein eigenes Büro fehlt oder es schlichtweg zu laut ist? Dann sollten Sie sich lieber gegen die Heimarbeit entscheiden.

Lesen Sie weiter – Teil 2: Tipps für Heimwerker

Oliver Foitzik

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