Management

Wider der Harmonie: Mut zum Konflikt!

Funktionierende Teams ertragen keinen Konflikt? Margaret Heffernan, Buchautorin und ehemalige CEO sieht das anders. Im folgenden Video veranschaulicht sie auf eindrucksvolle Art und Weise, dass der Konflikt idealer Nährboden für Erfolg sein kann. Zudem haben wir fünf Tipps für Sie parat, wie Sie als Führungskraft einen Konflikt erfolgreich austragen.

(Quelle: TED / YouTube)

Weg mit der Harmoniekultur!

Heffernan zeigt auf, was passiert, wenn ein Team seine Harmonie allzu sehr zelebriert. Das ist nicht nur langweilig, im schlimmsten Fall lässt die Arbeitsleistung nach. Deshalb will die Moderation von Konflikten im Unternehmen gelernt sein. Folgende drei Tipps können Ihnen als Führungskraft dabei helfen einen Konflikt in die richtige Bahn zu lenken:

Tipp 1: Sagen Sie Nein zu Ja-Sagern

Wer ausschließlich „Ja-Sager“ um sich scharrt, der nennt ein Heer von Lemmingen sein Eigen. Und wie diese enden, ist gemeinhin bekannt. Sagen Sie deshalb Nein zu Ja-Sagern. Ein Teammitglied hat den Ar*** in der Hose und spricht unangenehme Themen an? Laden Sie ihn zum Essen ein! Praktisch dabei: in diesem Umfeld lassen sich diese Themen oft noch besser besprechen.

Tipp 2: Einfach mal Danke sagen

Als Chef trifft man auch mal Entscheidungen treffen, die nicht jedem gefallen. Aber wenn gerade jener Angestellter, dem die Entscheidung aus nachvollziehbaren Gründen missfiel, sich dann besonders ins Zeug legt, gilt es, dieses Engagement besonders zu würdigen. Mit einem ganz einfachen Wort: Danke!

Tipp 3: Achten Sie auf den richtigen Ton

Konflikt, Streit, Moderation
Maragret Heffernan: Ein Konflikt ist eine gute Sache! (Quelle: YouTube-Snapshot)

Eine der größten Stolperfallen beim Kommunizieren: neben der Sachebene, die leicht erkennbar ist, existiert eine Beziehungsebene, die nicht so leicht wahrnehmbar ist. Aus diesem Grund ist es wichtig, nicht nur darauf zu achten, was man sagt, sondern wie.

Wenn Sie beispielsweise Ihrem Angestellten entgegenbrüllen:  „Ich bin nicht Ihrer Meinung!“, kann er diese Aussage als Aufforderung verstehen, Ihnen künftig nicht mehr zu widersprechen. Auch wenn Sie im ersten Moment genervt vom Widerspruch Ihres Mitarbeiters sind, achten Sie darauf, dass Sie die Botschaft in einem angemessenen Ton vermitteln.

 

Christoph Schroeder

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