Empfehlung

Wie sich ein idealer Büroarbeitsplatz „anhört“

Großraumbüro, Team, Schreibtische, Mitarbeiter, idealer Büroarbeitsplatz, Tipps gegen Bürolärm, Arbeitsplatzgestaltung, Arbeitsplatz der Zukunft, Büroalltag

Je nach Tätigkeit ist die Arbeitsplatzgestaltung ein vielseitiges Thema. Wie ein idealer Büroarbeitsplatz aussehen sollte dürfte jedoch auch nach dem persönlichen Geschmack zum Streitthema gereichen. Dennoch sind sich die meisten Befragten einig: Der Bürolärm darf nicht zu groß sein. In diesem Beitrag lesen Sie die Grundlagen, die Sie kennen müssen, wenn Sie Ihre Büroarbeitsplätze optimal einrichten wollen. Dazu gibt es hilfreiche Tipps gegen Bürolärm – und obendrein die Ergebnisse einer Umfrage, die die einzelnen Kriterien aufgreift, die ein idealer Büroarbeitsplatz mitbringt.

Idealer Büroarbeitsplatz: Sehen und Hören sind ausschlaggebend

An erster Stelle stehen für uns zwei ganz bestimmte Sinne: Das Sehen und das Hören. Denn laut einer Umfrage von Statista (siehe unten) sind den Arbeitnehmern Licht und Ruhe zum Arbeiten am wichtigsten. Die zur Verfügung gestellte Hardware und das große Schlagwort Ergonomie am Arbeitsplatz folgen erst danach. Während das Licht jedoch auch bei der Ergonomie eine Rolle spielt, kommt die Platzierung der Geräuschkulisse auf dem zweiten Rang womöglich für manche überraschend. Dabei ist der typische Bürolärm als Stressfaktor nicht nur unterschätzt, sondern inzwischen auch medizinisch anerkannt:

  • Um fünf bis zehn Prozent lässt Bürolärm die Leistungsfähigkeit der Mitarbeiter sinken.
  • Gespräche unter Kollegen, denen man sich nicht entziehen kann, sind die größten Störfaktoren.
  • Bürolärm beeinflusst das vegetative Nervensystem.
  • Lärmempfinden ist individuell verschieden.
  • Er stört nicht nur die Konzentration: Der Lärm wirkt als Stressfaktor und kann entsprechende körperliche Symptome hervorrufen, wie etwa erhöhter Blutdruck, Kopfschmerz und Muskelverspannungen sowie Beeinträchtigungen von Schlafverhalten und Verdauung.

Am größten ist das Risiko für diese Nebenwirkungen in Großraumbüros. Zwar ist diese Art der Raumaufteilung oftmals sinnvoll – nicht nur aus wirtschaftlicher Sicht, sondern auch deswegen weil Kreativität und räumliche Nähe eng miteinander verbunden sind. Zudem profitieren Kommunikation und soziale Interaktion allgemein. Ein idealer Büroarbeitsplatz allerdings sollte dennoch die Möglichkeit gewähren, sich zurückzuziehen oder zumindest die Störfaktoren ausreichend zu reduzieren.

Gegen unerwünschten Schall: Tipps für den idealen Büroarbeitsplatz

Auch im Rahmen der Ergonomie gibt es einige Grundkriterien, die der ideale Büroarbeitsplatz erfüllen muss. Ihr Recht am Arbeitsplatz basiert insofern auf einigen Vorgaben zu Fläche, Bürolärm, Beleuchtung und Raumtemperatur. Um gerade gegen den Lärmpegel vorzugehen, hilft Ihnen vielleicht die folgende Faustregel:

Doppelter Abstand zur Quelle des Bürolärms = halbierter Schall.

Optimal wäre es, den Lärm bereits bei der Planung der Büroräume einzubeziehen. Weiterhin können Sie folgende Tipps gegen Bürolärm umsetzen:

  1. Teppiche dämpfen Geräusche.
  2. Weniger Möbel mit glatten Oberflächen führen zu einem reduzierten Geräuschpegel.
  3. Textilien machen große Unterschiede, wie etwa Vorhänge.
  4. Pflanzen bewirken grüne Büro-Wunder (siehe dazu auch unser Beitrag zu geteilten Büros).

Umfrage: Idealer Büroarbeitsplatz braucht vor allen Dingen Licht

Die Fragestellung lautete: „Wenn Sie an einen idealen Büroarbeitsplatz für sich selbst denken – was wäre Ihnen dabei besonders wichtig?“ Insgesamt wurden zehn Kriterien benannt. In absteigender Reihenfolge hängt ein idealer Büroarbeitsplatz von den folgenden Punkten ab:

  • Beleuchtung
  • Ruhe
  • Leistungsstarke Hardware
  • Klimatisierung
  • Verfügbarer Platz
  • Ergonomische Büromöbel
  • Betriebsklima unter Kollegen
  • Lüftungsmöglichkeiten
  • Dekoration
  • Große Fenster.

Die genauen Prozentangaben finden Sie auf Statista.

Beate Greisel

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.