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Wie Sie aufhören, sich mit anderen zu vergleichen?

Sich mit anderen zu vergleichen ist menschlich. Wie häufig erwischen Sie sich selbst dabei? Was denken Sie dabei? Nehmen Sie das positiv wahr? Oder verursacht es bei Ihnen negative Gedanken? Erfolgs- und NLP-Trainerin Sonja Volk hat sich dem Thema in ihrem heutigen Beitrag aus der wöchentlichen Themenserie „Erfolg beginnt im Kopf“ angenommen. Sie zeigt dabei Gründe dafür auf und gibt Tipps, wie Sie damit aufhören, sich mit anderen zu vergleichen.

 

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Sich mit anderen zu vergleichen, ist ein klassischen Phänomen unter Menschen. Es macht jedoch unglücklich (Bild: © S. Hofschlaeger / pixelio.de)

Sich mit anderen zu vergleichen macht unglücklich

Die meisten von uns vergleichen sich bewusst oder unbewusst täglich mit anderen. Aber wozu machen wir das überhaupt?

Es geht immer um einen „Datenabgleich“. Das heißt wir wollen wissen wo wir stehen. Entweder vergleichen wir uns mit Menschen, die vermeintlich „schlechter“ sind, machen also einen Abwärtsvergleich oder wir vergleichen uns mit Menschen, die schon das erreicht haben, wo wir gerne hinwollen (Aufwärtsvergleich).Beim Aufwärtsvergleich geht es uns meistens darum, uns zu verbessern und beim Abwärtsvergleich darum unser Selbstwertgefühl aufzupolieren.

Allerdings stellen die meisten irgendwann fest, dass Vergleich unglücklich macht. Denn selbst, wenn Sie Stärken mit Stärken vergleichen, wird es jemanden geben, der besser ist als Sie oder sie das so wahrnehmen. Sogar, wenn Sie bei einem Vergleich gut abschneiden, wird ihr Gefühl nur von kurzer Dauer sein. Denn nach kurzer Zeit brauchen Sie den nächsten „Kick“. Das macht auf Dauer unglücklich.

Jetzt stellt sich die Frage: Wie kann ich es also schaffen diese unangenehme Gewohnheit zu verändern?

Sieben Tipps, wie Sie aufhören, sich mit anderen zu vergleichen

1. Schulen Sie Ihr Bewusstsein

Oft vergleichen wir unbewusst mit anderen, wir realisieren es gar nicht, es ist ein Automatismus. Genau diesen gilt es zu durchbrechen. Dazu beobachten Sie sich selbst. Achten Sie darauf, wann Sie beginnen, sich mit anderen zu vergleichen.

2. STOP!

Wann immer Sie diese Situationen dann erkennen, denken Sie innerlich an ein Stoppschild oder sagen “Stop!”, um erst einmal das Muster zu durchbrechen.

3. Warum vergleichen Sie sich mit anderen?

Fragen Sie sich in einer ruhigen Minute NACH dem “Stop!”, was Ihr persönlicher Grund für diesen Vergleich war. Seien Sie EHRLICH zu sich und prüfen Sie, ob Sie beispielsweise Wertschätzung, Bestätigung, Zuneigung brauchten. Was trieb Sie wirklich dazu an, sich mit anderen zu vergleichen?

4. Zeigen Sie Größe

Denken Sie daran: Das Resonanzgesetz bewirkt, dass alles zu Ihnen zurückkommt – Negatives wie Positives. Lernen Sie, anderen ihren Erfolg zu gönnen und sich mit ihnen darüber zu freuen. Das ist anfangs zwar nicht immer ganz leicht, lässt sich aber lernen.

5. Konzentrieren Sie sich auf Ihre Stärken

Da Energie der Aufmerksamkeit folgt, lenken Sie ihren Fokus immer auf ihre STÄRKEN statt auf ihre Schwächen. Schauen Sie, was Sie gut können, was Ihnen leicht fällt, woran Sie Freude haben! Seien Sie stolz auf sich und die Stärken, die Sie ausmachen!

6. Akzeptieren Sie Unvollkommenheit

Niemand ist perfekt. Rational ist uns das klar – emotional irgendwie aber doch nicht. Perfektionismus ist weder erstrebenswert noch realistisch. Eine gesunde Einstellung wäre zum Beispiel der Wunsch, sich zu verbessern und seine Fähigkeiten zu erweitern, statt sich immer mit anderen zu vergleichen. Setzen Sie sich realistische Ziele – unabhängig von dem, was andere machen. Denn alles andere ist zum Scheitern verurteilt und macht daher unglücklich.

7. Machen Sie niemanden schlecht

Der griechische Volksmund sagt: “Man muss nicht das Licht des anderen ausblasen, um das eigene leuchten zu lassen“. Auch hier greift das Resonanzgesetz wieder: „Gleiches zieht Gleiches an“. Jemanden schlecht zu machen ist ein Bumerang, der irgendwann zu Ihnen zurückkommt. Es ist sogar wissenschaftlich erwiesen, dass Menschen verstärkt mit den Merkmalen wahrgenommen werden, mit denen sie eine andere Person beschreiben. Gönnen Sie also erst Recht und mit ehrlicher Freude. Dann kommt auch dieses zu Ihnen zurück.

Der beste Vergleich ist der mit sich selbst! Vergleichen sie ihr „altes Ich“ mit dem derzeitigen und freuen Sie sich über die Entwicklung.

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Sich mit anderen zu vergleichen, macht unglücklich. 10 Tipps, wie Sie diese Gewohnheit ablegen. (Foto: © Sonja Volk)

Eine bewusste, auf Stärken zentrierte Woche wünscht Ihnen

Ihr wingwave®, Mental- und Gesundheitscoach
Sonja Volk

 

Über Sonja Volk

Sonja Volk ist Expertin für Emotionspsychologie und auf die Auflösung von mentalen, emotionalenund körperlichen Blockaden spezialisiert. Sie ist zertifizierte wingwave®-Coach & -Lehrtrainerin,  Mentalcoach, NLP-Lehrtrainerin, Gesundheitspädagogin für Stressmanagement i.A., zertifizierte Work-Health-Balance Coach, Businesscoach, Leistungssportlerin, Rednerin (GSA) und zudem Inhaberin ihres eigenen Trainings- und Coachingunternehmens „ErVOLKreich“ in Düsseldorf. Sie begleitet, motiviert, und inspiriert Unternehmen und Privatpersonen auf ihrem individuellen Weg zum Erfolg.

Mehr über Sonja Volk erfahren Sie in unserem AGITANO-Expertenprofil.

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