Wirtschaft

Wirtschaftsklima bremst deutsches Wachstum auf fast Null

Nach einem starken ersten Quartal kommt das zuvor bemerkenswerte deutsche Wachstum fast zum Erliegen. Im zweiten Quartal stieg das BIP nur um 0,1%. Viele Experten erwarteten einen Wert von 0,5%. Im ersten Quartal war das Wachstum mit 1,3%, um einiges höher. Genaue Gründe für den Einbruch sind noch nicht bekannt aber Schuld an dem Absturz seien vor allem fallende Konsumausgaben und sinkende Bauinvestitionen. Das milde Klima im ersten Quartal, von dem die Bauwirtschaft besonders profitiert haben soll, aber auch die weltweite Unsicherheit der Wirtschaft in Folge der US-Schuldenkriese haben ihren Anteil an der Dämpfung des Wachstums geleistet.

Deutschlands Handelspartner geht es ähnlich. Die USA konnte ein moderates Plus von 0,3% verzeichnen, in Frankreich stagnierte die Wirtschaft und Japan musste ein Minus von 0,3% verkraften. Experten glauben jedoch, dass Ängste vor einer Rezession unbegründet seien. Im Laufe des Jahres wird ein robustes und positives Wachstum in Deutschland erwartet, wenn auch gedrückt durch Sparmaßnahmen in ganz Europa. Im Vergleich zum Vorjahr Wuchs das BIP um kräftige 2,8% und liegt über dem Vorkrisenniveau von 2008, bevor die Finanzkrise 2009 die deutsche Wirtschaft damals um 4,7% einbrechen lies.

 

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